Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kooperationsforum Photovoltaik "Silizium - dünne Schichten"

29.08.2007
Die Photovoltaik steht im Fokus der regenerativen Energieträger.

Mit der "EFG-Technologie" - sie erzeugt beim Zuschneiden der Solarzellen wenig und zudem wiederverwertbaren Silizium-Verschnitt - und der "Silizium-Dünnschichttechnologie" - sie nutzt auf Trägermaterialien aufgedampfte Siliziumschichten mit nur 300 nm Schichtdicke - wurden unlängst neue Verfahren vorgestellt. Diese werden beim Kooperationsforum "Silizium - dünne Schichten: vom Rohstoff zum Modul" präsentiert.

Kooperationsforum mit Fachausstellung
Silizium - dünne Schichten
vom Rohstoff zum Modul
CASA Konferenzservice, Alzenau/Unterfranken
11. September 2007, 11:20-17:15 Uhr
Vom Sandkorn zum Sonnenkraftwerk
o Innovative Entwicklungen der Photovoltaik
o Effiziente Siliziumschichten werden immer dünner
o EFG-Verfahren und Silizium-Dünnschichttechnologie im Trend
Quarzsand und Sonnenenergie sind auf der Erde in nahezu unbegrenzter Menge verfügbar. Dies hat die Photovoltaik in den letzten Jahren in den Fokus der regenerativen Energieträger gerückt. Doch die Gewinnung von reinem Silizium zur Herstellung herkömmlicher mono- und polykristalliner Solarzellen, der "Wafer", ist kosten- und energie-intensiv. Zudem sind große Mengen des teuren Halbleitermaterials erforderlich.

Um dem stark wachsenden Photovoltaikmarkt gerecht zu werden, wurden daher neue Wege eingeschlagen. Eine hochmoderne Entwicklungsstufe der konventionellen Waferproduktion ist die EFG-Technologie, die beim Zuschneiden der Solarzellen äußerst wenig und zudem wiederverwertbaren Silizium-Verschnitt erzeugt und einen hohen Wirkungsgrad hat.

Eine noch stärkere Reduzierung des Siliziumverbrauchs verspricht die innovative Silizium-Dünnschichttechnologie. Diese beruht im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren nicht auf kristallinen Wafern mit Schichtdicken von rund 300 µm, sondern nutzt auf Trägermaterialien aufgedampfte Siliziumschichten mit nur 300 nm Schichtdicke. Erste kommerzielle Produktionsanlagen wurden bereits in Betrieb genommen.

Für den von der Bayern Innovativ GmbH gemanagten Cluster Energietechnik sind diese aktuellen Entwicklungen im Bereich der Siliziumtechnologie Anlass, am 11. September das erste Kooperationsforum "Silizium - dünne Schichten: vom Rohstoff zum Modul" auszurichten. Unterstützung erfährt das mit über 100 Anmeldungen bereits ausgebuchte Kooperationsforum im unterfränkischen Alzenau, einem der führenden deutschen Photovoltaikzentren, durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

Das Kooperationsforum beleuchtet wichtige Aspekte des EFG-Verfahrens sowie der Dünnschichttechnologie - von kosteneffizienten Produktions-verfahren über zeitsparende, hochwirksame Online-Qualitätskontrollen bis hin zu Konzepten für eine effektive Produktvermarktung. Dazu führt das Forum Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und schafft damit Synergieeffekte über die Solarbranche hinaus.

Neben den hochkarätigen Vorträgen bietet die begleitende Fachausstellung die Möglichkeit, mit weiteren innovativen Firmen aus der Photovoltaikbranche in Kontakt zu treten und deren hohe Kompetenzen kennen zu lernen.
Wir würden uns freuen, Sie persönlich in Alzenau begrüßen zu dürfen. Bitte melden Sie sich hierzu bis zum 4. September als Pressevertreter kostenfrei mit dem anhängenden Antwortfax an. Gerne organisieren wir für Sie individuelle Interviewtermine mit den anwesenden Experten der Photovoltaikbranche.
Alle Informationen zum Kooperationsforum "Silizium - dünne Schichten"
finden Sie auch im Internet unter http://www.bayern-innovativ.de/silizium07
Über die Bayern Innovativ GmbH
Die Bayern Innovativ GmbH wurde 1995 von der Bayerischen Staatsregierung initiiert und gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft als Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mit Sitz in Nürnberg gegründet. Zielsetzung der Bayern Innovativ ist, durch den Ausbau des Technologie-Transfers Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen zu initiieren. Leitgedanke ist das Zusammenführen verschiedener Kompetenzen, um neuartige Entwicklungen voranzutreiben sowie deren Markteintritt durch die Präsentation neuer Produkte und Entwicklungen zu unterstützen. Neben zehn etablierten Netzwerken managt die Bayern Innovativ GmbH fünf Cluster der 2006 gestarteten Initiative "Allianz Bayern Innovativ": Automotive, Neue Werkstoffe, Logistik, Energietechnik und Medizintechnik. Ziele dieser Allianz sind der Ausbau und die Stärkung landesweiter Netzwerke zwischen Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch zwischen Dienstleistern und Geldgebern in Schlüsselbranchen und entscheidenden Technologiefeldern.

Christoph Kirsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.bayern-innovativ.de/silizium07

Weitere Berichte zu: Kooperationsforum Photovoltaik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise