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Konkurrent hört mit – Sicherheitsrisiko WLAN und Mobiltelefon

02.08.2007
IIR-Forum „Wireless & Mobile Security”, 17. bis 19. September 2007, Köln

Geschäftsreisende nutzen immer häufiger kabellose Netzwerkverbindungen (Wireless Local Area Network – WLAN), um auch unterwegs online zu arbeiten. Allein in Deutschland stieg die professionelle WLAN-Nutzung in den vergangenen zwölf Monaten um 112 Prozent. IT-Experten sind alarmiert und weisen verstärkt auf die Sicherheitslücken und Schwachstellen in der kabellosen Datenübertragung hin.

Die Nutzung mobiler Endgeräte wie Handys, Smartphones und Laptops birgt ein weiteres Sicherheitsrisiko: Nach einer Umfrage des Anbieters Symantec sind 42 Prozent aller Datenverluste auf Gerätediebstahl oder -verlust zurückzuführen. Hinzu kommt die Gefahr durch spezielle Malware, die sich gezielt gegen mobile Geräte richtet. So haben nach einer Studie von Informa Telecoms & Media bereits 83 Prozent der Mobilfunkbetreiber den Ausbruch eines Virus erlebt, der für mobile Endgeräte entwickelt wurde.

Auf dem IIR-Forum „Wireless & Mobile Security“, 17. bis 19. September 2007 im Holiday Inn Köln Am Stadtwald, diskutieren 20 Spezialisten über die größten Gefahren im Umgang mit tragbaren Endgeräten und stellen ihre Strategien zur Absicherung der Geräte, sensibler Daten sowie drahtloser Netze vor.

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Die Referenten zeigen, wo WLANs am stärksten angreifbar sind und wie die Gefahr entschärft werden kann. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Frage, wie unerlaubte Funkverbindungen verhindert werden können und was gegen Bluetooth-Hacking unternommen werden kann. Auch Funknetze und Standards der nächsten Generation, Mobile Malware, Lösungen zur Verschlüsselung sowie organisatorische Maßnahmen für die Verwaltung und den Betrieb mobiler Geräte stehen auf der Agenda.

Sebastian Schreiber, Geschäftsführer der Sicherheitsberatung Syss und Vorsitzender des Forums, prüft mit so genannten Penetrationstests Netzwerke von Konzernen wie Neckermann oder DaimlerChrysler auf Sicherheitslücken. Im Rahmen des Forums nimmt er die Teilnehmer mit auf ein „War Driving“: Bei einer Busfahrt durch Köln können ihm die Teilnehmer über die Schultern sehen, während er ungesicherte WLANs und offene Hotspots aufspürt.

Zwei ganztägige Workshops, in denen technische Details vertieft werden, ergänzen das Forum.

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de/security-forum/

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