Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung - Call for Proposals

02.08.2007
Die Gesellschaft für Hochschulforschung (GfHf e.V) lädt vom 15.-16.5.2008 zu ihrem 3. Kongress an die Universität Hamburg ein und ruft auf zum Einreichen von Tagungsbeiträgen. Das Thema des Kongresses ist: "Hochschulzugang und Übergänge in der Hochschule: Selektionsprozesse und Ungleichheiten"
Rahmenkonzept:

Die Gestaltung des europäischen Hochschulraums und die Veränderung der Hochschulsteuerung in Deutschland verstärken die interne und externe Differenzierung der Hochschulen. Sie machen das Ausmaß der vertikalen und horizontalen Durchlässigkeit zu einem entscheidenden Kennzeichen der Hochschulen.

1. Der Hochschulzugang wird durch die Auswahlberechtigung der einzelnen Hochschule, die Einführung von Studiengebühren und die Tendenzen zur Vernetzung der Bildungsbereiche durch einen Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) sowie darauf abgestimmte Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) komplexer. Das zieht Anerkennungs- und Anrechungsverfahren nach sich, deren institutionelle Folgen sich auf alle Funktionsbereiche der Hochschulen auswirken. (Selektionsprozesse und -verfahren beim Hochschulzugang)

2. Die 3-Zyklen-Struktur des Studiums schafft neue Übergangszonen, deren institutionelle Handhabung Einfluss auf die Studiengestaltung, die Organisation von Lehre und den Einsatz von Steuerungsinstrumenten haben. (Steuerung und Gestaltung der Übergänge in der Hochschule)

... mehr zu:
»GfHf

3. Die angestrebte Durchlässigkeit zwischen dem System der beruflichen Bildung und Ausbildung und dem Hochschulsystem .macht zudem Übergänge innerhalb der Zyklen möglich und öffnet Wege vom/zum quartären Bildungssektor (wissenschaftliche Weiterbildung) mit Konsequenzen, die es zu analysieren gilt. (Stand und Entwicklung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher, hochschulischer und Weiterbildung)

In den drei umrissenen Bereichen vermischt sich die Umsetzung der Vorgaben des Bologna-Prozesses mit nationalen und länderspezifischen Strukturmaßnahmen (Exzellenzinitiative des Bundes, Hochschulpakt 2020, länderspezifische Übergangsquoten zwischen BA/MA etc.).

Die 3. Jahrestagung der GfHf bietet ein Forum für Studien, die sich mit Auswahlverfahren, Anrechnungsmodi, Übergangsgestaltungen zwischen den Studienzyklen und zwischen Hochschulen unterschiedlichen Typs befassen und die Gleichzeitigkeit der Tendenzen zur Flexibilisierung wie zur Abschottung, der Profilbildung wie der Kooperation zum Thema haben.

Erwünscht sind Beiträge, die sich dem Thema aus einer empirischen und theoretischen Perspektive nähern und auch curriculare, didaktische und hochschulpolitische Aspekte berücksichtigen, die in einem hochschuldidaktischen Forum thematisiert werden.

Eine Postersession und ein open track optimieren die Möglichkeiten der Teilnahme und die Themenvielfalt.

Am Rande der Tagung werden die jährliche Mitgliederversammlung und eine Vorstandssitzung der Gesellschaft für Hochschulforschung e.V. stattfinden.

Ein Höhepunkt der Tagung wird die Verleihung des Ulrich-Teichler-Preises für hervorragende Arbeiten junger Hochschulforscher/innen sein!

Bitte senden Sie abstracts Ihrer Beiträge bis zum 15. November (möglichst per e-mail) an:
Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm, Universität Hamburg,
Von-Melle-Park 5,
20146 Hamburg.
buelow-schramm@uni-hamburg.de
Tel. 428383836, Fax: 428387217

HoF Wittenberg | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-kassel.de/incher/gfhf/

Weitere Berichte zu: GfHf

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten