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Jahrestagung "Pflege 2020" - Trends und Visionen

01.08.2007
Im Verbundforschungsprojekt "Pflege 2020" forscht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit seinen Projektpartnern für die Altenpflege der Zukunft. Auf der Jahrestagung am Mittwoch, 12. September 2007, werden die Experten sich über nationale und internationale Trends und Visionen austauschen.

Die Deutschen werden immer älter - und zwar nicht nur alle gemeinsam, sondern auch jeder für sich. Die Zahl derjenigen, die auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind, wächst und wird auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Mit dem Lebensalter steigt auch das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Das Statistische Bundesamt rechnet bis zum Jahr 2010 bereits mit einem Plus an Pflegebedürftigen von 20 Prozent, bis 2020 prognostizieren die Experten sogar einen Anstieg um 40 Prozent.

Wie aber wird die Pflege der Zukunft aussehen? Wie können bestehende Modelle und Lösungen im Pflegebereich weiterentwickelt werden, um der neuen Situation gerecht zu werden? Diesen Fragen geht das Verbundforschungsprojekt "Pflege 2020" nach. Gemeinsam mit zehn Partnern aus der Industrie, dem Dienstleistungssektor und Trägern der Altenhilfe entwickelt das Fraunhofer IAO im Rahmen des Projektes Ansätze und Strategien für eine zukunftsfähige Altenhilfe.

Auf der Jahrestagung des Verbundforschungsprojektes "Pflege 2020" am Mittwoch, 12. September 2007, werden die ersten Ergebnisse des Projektes im Rahmen der Pflegemesse in Leipzig vorgestellt. Befragt wurden Verantwortliche der Trägerorganisationen und aller stationären Altenpflegeeinrichtungen sowie nationale und internationale Experten. Die Veranstaltung richtet sich an Träger und Führungskräfte der Altenhilfe sowie an Politik, Verbände und Unternehmen im Altenhilfesektor. Ziel ist es, nationale und internationale Entwicklungstrends für die Altenhilfe der Zukunft aufzuzeigen und zu diskutieren.

Nationale und internationale Referenten werden ihre Ansätze und Ideen für neue Versorgungsmodelle älterer Menschen anhand zahlreicher Praxisbeispiele vorstellen. Aus England berichtet ein Träger von 300 Altenpflegeeinrichtungen über Erfolgsfaktoren wie die Standardisierung von Prozessen und die Sicherung der Ergebnisqualität. Das Projekt VieDome aus den Niederlanden zeigt, wie mit neuen Technologien eine selbstständige Lebensführung unterstützt bzw. ermöglicht werden kann. Darüber hinaus stehen die Reform der Pflegeversicherung und deren Auswirkungen auf die Altenhilfe auf der Agenda. Eine anschließende Podiumsdiskussion bietet den Teilnehmern die Möglichkeit sich in die Diskussion einzuschalten und ihre Fragen an die Experten zu stellen.

Die Anmeldung zur Tagung erfolgt über die Webseite der Messe Leipzig unter www.pflegemesse.de in der Rubrik Kongressprogramm.

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.pflegemesse.de
http://www.iao.fhg.de/

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