Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

5. WirtschaftsWoche Jahrestagung China

30.07.2007
China – keine Angst vor dem Drachen!
Der Wirtschaftsboom in China ist ungebrochen: Im 2. Quartal legte Chinas Wirtschaft um 11,9 Prozent zu. Die Volksrepublik ist damit auf dem Weg, Deutschland als drittgrößte Wirtschaftsnation abzulösen. Ökonomen fürchten jedoch eine Überhitzung der Wirtschaft und warnen auch vor gesellschaftlichen und ökologischen Folgen. 20 der 30 verschmutzen Städte liegen in China, in Peking werden jeden Tag 1000 Autos zugelassen.

Auch der Anstieg sozialer Spannungen könnte der Wirtschaft gefährlich werden: die Berichte über Zwangsarbeit, Korruption und zunehmende Armut der Bauern schrecken auch ausländische Investoren. Präsident Hu Jianto will daher die boomende Wirtschaft zukünftig sozialer und ökologischer ausrichten. Wie sich Unternehmen in China erfolgreich positionieren können und welche Chancen sich für hiesige Unternehmen durch das Engagement chinesischer Firmen in Deutschland ergeben, diskutieren über 20 Experten auf der 5. deutsch-chinesischen Jahrestagung der WirtschaftsWoche in Berlin am 13. und 14. September 2007 im Rahmen der Asien-Pazifik-Wochen. (Programm: www.konferenz.de/inno-china07).

China ist auf dem Weg, sich als High-Tech-Land zu etablieren. Siemens plant daher bis 2010 Investitionen von rund 80 Millionen Euro. Ende 2006 hat Siemens bereits ein Forschungslabor eröffnet. Über Forschung und Entwicklung in China wird Dr. Hsu Arding (Siemens Ltd., China) sprechen. Die Chancen für High-Tech-Unternehmen in China beleuchtet Heino Gregorek von Rhode & Schwarz. Der Elektronikkonzern ist bereits seit 1985 in China vertreten und war unter anderen an der Entwicklung des dortigen Mobilfunkstandards TD-SCDMA beteiligt.

Keine Angst vor dem Drachen

Chinesische Unternehmen sind dabei, sich als Global Player zu etablieren. Unter den 500 größten Unternehmen der Welt sind mittlerweile 22 Unternehmen vom chinesischen Festland vertreten; noch vor vier Jahren waren es lediglich elf. Als ein Musterbeispiel für den Aufstieg einer chinesischen Firma gilt Haier. 1984 in Qingdao als einfache Kühlschrankfabrik gegründet, ist Haier heute das chinesische Unternehmen mit dem stärksten Markennamen. Das ergab eine McKinsey-Umfrage unter den Lesern der Financial Times. Zu bewerten galt es unter anderem Qualität, Vertrauenswürdigkeit, Innovation, Management und Markenpolitik der Unternehmen. In allen Kategorien schaffte es Haier auf Platz 1. Über die Expansion nach Deutschland spricht General Manager Shubao Sun der Haier Deutschland GmbH.

Seit der Übernahme der PC-Sparte von IBM 2005 ist auch Lenovo in Deutschland eine bekannte Marke. Der Geschäftsführer der Lenovo Deutschland GmbH Marc Fischer erläutert auf der WirtschaftsWoche-Tagung die Voraussetzungen, um als Unternehmen in der globalen Geschäftskultur erfolgreich zu sein.

Umweltschutz für China

Angesicht der dramatischen ökologischen Situation, die Chinas Wirtschaftswachstum mit sich bringt, ist zunehmend auch Know-how im Umweltschutz gefragt. Die politischen Vorgaben sind eindeutig: Erneuerbare Energien sollen gefördert werden. Doch die rechtliche Umsetzung lässt auf sich warten. Was dies für Unternehmen bedeutet, mit welchen Hürden sie rechnen müssen und welche Erfahrungen deutsche Investoren machen, die sich im chinesischen Umweltschutz engagieren, stellen Prof. Andreas Oberheitmann (Tsinghua Universität), Mareike Schmidt (inge AG, Peking) und Hans von Schaper (Nordex China) vor.

Chancen für den Mittelstand

China begünstigt zukünftig nur noch ausländische Firmen steuerlich, die High-tech Know-how ins Land bringen. Was diese Neuerung für den Mittelstand bedeutet, wird Dr. Dieter Kilpper anhand eines Erfahrungsberichts darlegen. Kilpper ist Geschäftsführer der E.G.O.Firmengruppe, die seit 1998 unter der Firmierung E.G.O. Electrical Components (Shanhai) Ltd. in China tätig ist und dort als führender Zulieferer für Hersteller von Haushaltsgeräten produziert und verkauft. Auf die besondere Situation für mittelständische Unternehmen wird auch Heino Gregorek (Rhode & Schwarz) eingehen und diskutieren, ob Investitionen in China ein Muss sind.

Das vollständige Programm ist im Internet abrufbar unter
www.konferenz.de/inno-china07

Weitere Informationen:
Claudia Büttner
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation WirtschaftsWoche-Konferenzen und -Seminare
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: +49/ (0)211.9686-3380
Fax: +49/ (0)211.9686-4380
E-Mail: claudia.buettner@euroforum.com

Sabrina Mächl | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

Weitere Berichte zu: Lenovo Ltd WirtschaftsWoche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie