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Experten aus Forschung und Wirtschaft sprechen über Intelligente Implantate

24.07.2007
Kongress 1st Symposium on Intelligent Implants der Leibniz Universität Hannover im September 2007
Um aktuelle Entwicklungen in der Implantat-Technik geht es während des "1st Symposium on Intelligent Implants", zu dem die Leibniz Universität Hannover gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover einlädt. Von Donnerstag, 20., bis Freitag, 21. September 2007 treffen sich Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zu dem Fachkongress im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH), An der Universität 2, 30823 Garbsen. Das Symposium war zunächst für Mai angekündigt, ist aber aus terminlichen Gründen auf September verschoben worden.

Ziel des internationalen Seminars (englischsprachig) ist es, Fachleute zusammenzubringen, die sich über die derzeitige Technik von Implantaten und Zukunftsvisionen der Implantatentwicklung austauschen. Im Mittelpunkt steht der Kontakt zwischen Forschung und Wirtschaft. Experten arbeiten zurzeit daran, "intelligente Implantate" zu entwickeln. Diese Implantate der Zukunft, etwa im Knie- oder Hüftgelenk, könnten eine messende Funktion übernehmen, indem ein Sensor im Implantat die Immunreaktion misst. Bislang ist bei Beschwerden mit künstlichen Gelenken oft eine erneute Operation notwendig, um herauszufinden, wo das Problem liegt. Ein "intelligentes Implantat" soll mittels eines Funksignals die Daten nach außen weiterleiten, sodass einige Operationen vermieden werden können. Schrauben, die sich nach der Fixierung von Knochenbrüchen von alleine auflösen, sind eine Anwendungsmöglichkeit für bioresorbierbare Implantate - über solche Werkstoffe berichtet der Sonderforschungsbereich Medizintechnik (SFB 599) der Medizinischen Hochschule Hannover.

Der Kongress unter der Leitung von Prof. Berend Denkena (Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Leibniz Universität Hannover) und Dr.-Ing. Christof Hurschler (Medizinische Hochschule Hannover) richtet sich an Akteure aus Industrie und Wissenschaft, um unterschiedliche Technologien bei der Implantatentwicklung zusammenzubringen. Die thematischen Schwerpunkte des zweitägigen Seminars sind die Fertigung von Implantaten, die Biomechanik sowie Messtechnik und Energieversorgung.

Für weitere Informationen steht Ihnen Philipp Huke vom Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen unter Telefon +49 511/762-18063 oder per E-Mail unter huke@ifw.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.clever-implants.com

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