Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsch-französische Expertentagung zum Thema "Technische Textilien"

19.07.2007
Um gegenüber Billiglohnländern konkurrenzfähig zu bleiben, fächert die europäische Textilindustrie mit der Entwicklung technischer Textilien seit einigen Jahren ihren traditionellen Textilsektor auf.

Die „technischen Textilien“ zeichnen sich durch ihre technische Leistungsfähigkeit und ihre funktionalen Eigenschaften (Haltbarkeit, Fluidität, Hitzebeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischen Substanzen, Durchlässigkeit oder schmutzabweisend, wärmeisolierend...) aus. Sie finden immer häufiger Anwendung in neuen Industrieprodukten, insbesondere in den Bereichen Medizin, Geotextilien, Umwelt oder auch dem Bauwesen.

Die in den letzten Jahren in Frankreich und Deutschland erreichten Fortschritte in der Forschung auf dem Gebiet der technischen Textilien sind, dank der Errichtung von nationalen Forschungsnetzwerken, beachtlich. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch die Notwendigkeit deutlich, die Forschungsbemühungen deutscher und französischer Akteure auf diesem Gebiet zu bündeln und neue Kooperationen in den Bereichen Forschung und industrielle Anwendung anzuregen.

Das Ziel der am 22. und 23. Oktober 2007 in Berlin geplanten deutsch-französischen Expertentagung ist es einerseits über die Wissenschaftspolitik in Deutschland im Bereich der technischen Textilien zu informieren und andererseits, ohne dabei den Anspruch auf Vollständigkeit erheben zu wollen, die in Deutschland geleistete Spitzenforschung in diesem Bereich anhand von Beispielen zu veranschaulichen.

Des Weiteren soll diese Tagung den französischen und deutschen Akteuren in diesem Bereich die Möglichkeit bieten, sich im Hinblick auf zukünftige Kooperationen auszutauschen.

Die Wissenschaftsabteilung der Französischen Botschaft hat zum Thema Technische Textilien eine „Science Allemagne“ veröffentlicht. Die in dieser Ausgabe behandelten Bereiche sind folgende:

1. Organisation technischer Textilien in Deutschland
- Perspektiven der deutschen Textilforschung im Bereich Technische Textilien
- Intelligente Technische Textilien: Der deutsche Markt und die Förderung des BMBF

- Netzwerk Textile Innovation: Kooperation für die Entwicklungen von morgen

2. Forschungsbereich
- Technische Textilien für die Hygiene und die Medizin – Ziele, wissenschaftliche Ergebnisse und Perspektiven
- Textilien und Elektronik – eine Symbiose mit Perspektive
- Die Kleidung der Zukunft: Unterhaltung, Kommunikation und Gesundheitsüberwachung
- Geotextilien – neue Techniken und Umweltschutz
- Transport – Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen der textilen Halbzeuge in der Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt
3. Innovationsmanagement und Technologietransfer
- Industriepartner in der Textilwertschöpfungskette und Qualitätsmanagement
- Technische Textilien, Patente und Technologietransfer
- Innovationstransfer als Grundlage der beschleunigten Wertschöpfung in der textilen Kette
Auf unserer Website steht Ihnen die Online-Version zur Verfügung: http://www.wissenschaftfrankreich.
de/publikationen/sciences_allemagne
Kontakt: Nicolas Gouze
@ gouze@vdivde-it.de
+49 30310078 209
Redakteurin: marina.pajak@diplomatie.gouv.fr
Wissenschaft-Frankreich (Nummer 125, 18. Juli 2007)
Französische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Kostenloses Abonnement durch E-Mail : sciencetech@botschaft-frankreich.de

| Wissenschaft-Frankreich
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-frankreich.de/allemand

Weitere Berichte zu: Expertentagung Geotextilie Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie