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Das Remagener Logistikforum 2007 - Smarte Lösungen erfolgreicher Organisationen

19.07.2007
Vorgestellt wurde auch das Forschungsprojekt in der Logistik "KArLos RheinRuhr"

www.logistikforum-2007.de lautete die Homepage mit allen wissenswerten Informationen rund um das Remagener Logistikforum, das pro Jahr im Sommer am RheinAhrCampus Remagen, einem Standort der Fachhochschule Koblenz, durchgeführt wird. Alljährlich bietet der Campus Fach- und Führungskräften der Logistikbranche sowie Logistikinteressierten die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches.

www.logistikforum-2007.de lautete die Homepage mit allen wissenswerten Informationen rund um das Remagener Logistikforum, das pro Jahr im Sommer am RheinAhrCampus Remagen, einem Standort der Fachhochschule Koblenz, durchgeführt wird. Alljährlich bietet der Campus Fach- und Führungskräften der Logistikbranche sowie Logistikinteressierten die Möglichkeit eines Erfahrungsaustausches. Dabei werden die Themen sowie die Unternehmen im Vorfeld so ausgesucht, dass möglichst marktrelevante Problemstellungen erörtert werden. Vielfach entspringen die Themengebiete den Fragebögen, die von den Teilnehmern am Ende des Forums im Vorjahr ausgefüllt wurden. Somit geht der Campus auf die individuellen Problembereiche in der Region ein und sucht mittels eigener Netzwerke und Marktbeobachtung adäquate Unternehmen aus ganz Deutschland, mittlerweile auch aus dem deutschsprachigen Ausland, aus. Pro Forum werden dabei sechs Logistikvorträge mit verschiedenen Vertiefungen, z.B. Transportlogistik, RFID, Logistikcontrolling, Lagersysteme, Branchenlogistik, uvm. gehalten. In den sechs Jahren des Bestehens sind nunmehr 36 Logistikvorträge gehalten worden, wobei sich noch kein Thema wiederholt hat. Es sind zwar diverse Referenten aus den gleichen Unternehmen mehrmals am Campus gewesen, wie z.B. der Deutschen Post. Oder es wurde aufgrund der einmalig guten Resonanz ein Spitzenreferent gleich zweimal in aufeinanderfolgenden Jahren mit zwei verschiedenen Vortragsthemen eingeladen, da er erfolgreiche Marktstrategien auch kundennah und interessant aufzubereiten wusste. "Die Devise des Logistik-Teams am RheinAhrCampus ist, vorrangig für die Region Köln/Bonn/Koblenz/Neuwied neue, akute Probleme und deren Lösungen einem interessierten Publikum vorzustellen. Oftmals sind dies Marktführer oder Unternehmen, die bereits an anderer Stelle honoriert wurden, so z.B. Preisträger, die für ihre spezielle Lösung von Unternehmen, Verbänden oder Instituten geehrt wurden", so Prof. Dr. Uwe Hansen, Leiter des Logistikforums. Mittlerweile wird dieser Tag von Firmen auch als eine "Recruiting Messe" genutzt, um Studierende kennen zu lernen und ihnen bei Bedarf dann Praktikaplätze bzw. Stellenangebote zu unterbreiten.

Beim diesjährigen Logistikforum haben sich folgende Unternehmen mit ihren Referenten beteiligt: Klaus G. Klein von der AKL-tec aus Alsdorf mit einem Vortrag zur Stauraum- und Transportplanung aufgrund automatisierter Frachtvermessung. Bei diesem Thema ging es um die Notwendigkeit der Übermittlung der genauen Frachtdaten, auf deren Grundlagen eine richtige Abrechnung sowie eine wahrhaftige Zustellung der Ursprungsfracht überhaupt erst realitätsnah ist. Dieter Schindelar von der Seeburger AG, die kürzlich einen RFID-Preis erhalten hat, erläuterte die Vorteile des RFID-Einsatzes und gab zahlreiche Praxisbeispiele von Projekten, in denen RFID bereits eingesetzt wird, unabhängig davon, welche IT-Systeme der Kunde bereits nutzt oder welche Zukunftsvisionen der Kunde in ein solches Projekt einbringt. Christoph Wolkerstorfer von der TGW mit Hauptsitz in Österreich beleuchtete die High-Tech hinsichtlich automatisierter Materialfluss- und Lagertechnik. Mittels Computer-Simulation nahm Wolkerstorfer die Zuhörer virtuell mit in hochleistungstechnologische Lagersysteme, deren Funktionen, Arbeitsweisen oder wirtschaftliche Prägnanz, was beim Auditorium sehr gut ankam. Begehrt war auch der Vortrag des Nürnberger Unternehmens Bissantz & Company, den Dr. Roland Zimmermann zum Thema Logistikcontrolling hielt. Er ging auf die Beherrschung komplexer Datenmodelle mit dem Ziel einer zukunftsfähigen Unternehmenssteuerung ein. Im Ergebnis seines Vortrags blieb festzuhalten, dass die Integration von Analysen, Berichten und Planungen mittels der Software "DeltaMaster-Suite" die Effizienz der Controllingprozesse deutlich erhöht und dadurch sogar in vielen Fällen überhaupt erst Optimierungspotenziale in den Prozessen der Beschaffung, Produktion sowie Distribution erkannt werden können. Den fünften Vortrag hielt Andreas Skraba mit der Absolventin des RheinAhrCampus Michelle Hübner vom Personaldienstleister Manpower mit dem Titel "Personalstrategien in der Logistik für den Arbeitsmarkt von heute". Dieser Vortrag war für die teilnehmenden Logistikstudierenden für ihre anstehende Berufspraxis von hoher Bedeutung. Den sechsten Vortrag hielt Professor Hansen zu dem Forschungsprojekt KArLos RheinRuhr, das gemeinsam mit weiteren Projektpartnern wie z.B. der Universität in St. Gallen durchgeführt wird. Dabei geht es um die Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge in der Logistik - ob und wenn ja "wie" bisher erlangte Berufserfahrungen bei der Aufnahme eines Hochschulstudiums berücksichtigt werden können.

Für einen geringen Teilnehmerbeitrag bietet der Campus dieses ganztägige Logistikforum pro Teilnehmer an, inkl. Pausenverpflegung und einem Buch, das alle Vorträge zum Nachschlagen enthält. Die Preispolitik ist dabei so angelegt, dass nur die Kosten des Forums gedeckt werden sollen und somit kein Profit im Vordergrund steht, sondern der Transfer von Praxis und Wissenschaft. "Würden noch mehr Unternehmen dieses Forum nutzen und sich einen Tag im Jahr am oberen Mittelrhein in Remagen versammeln, würde das Networking der Region von Köln bis Koblenz noch besser funktionieren", bestätigt Patricia Grah, Organisatorin des Remagener Logistikforums. "Niemand der hiesigen Fach- und Führungskräfte sollte den eigentlichen Nutzen einer solchen Tagung aus den Augen verlieren: über das aktuelle Marktgeschehen informiert zu sein und zukunftsfähige Kontakte zu knüpfen. Denn eine Tagung ist erfahrungsgemäß attraktiver und komfortabler, als einen ganzen Tag über eine Messe zu schlendern, oftmals auch viel intensiver und ergebnisorientierter", so Grah weiter.

Die Pausen sind so gewählt, dass zwischen den sechs Vorträgen genügend Raum für persönliche Gespräche geschaffen wird. Zudem konnten dieses Jahr erstmalig auch Aussteller das Forum für Kontakte nutzen: darunter die Gemeindeverwaltung der Grafschaft bei Bad Neuenahr-Ahrweiler mit ihrem Industrie- und Gewerbepark direkt an der A 61, ferner die SVG Rheinland, die mit vielseitigen Leistungen rund um den Bedarf der Transport- und Logistikbranche unterstützt - von der Tankkarte bis hin zu Versicherungen, Frachtenbörse oder Seminarangeboten. Auch Mitarbeiter der vortragenden Unternehmen wie TGW, AKL tec oder Bissantz & Company nutzten parallel noch die Möglichkeit der Kommunikation an einem eigenem Messestand.

Schon heute können sich Interessenten das nächste Remagener Logistikforum 2008 vormerken. Es wird wieder ein ganztägiges Forum an einem Donnerstag geben, nächstes Jahr am 24. April 2008. Unter www.logistikforum-2008.de werden Ende des Jahres alle Informationen für 2008 hinsichtlich neuer Themen und Referenten abrufbar sein. Die Vorträge von 2007 können per E-Mail an grah@rheinahrcampus.de kostenlos angefordert werden.

Gisela Niedzwetzki | idw
Weitere Informationen:
http://www.logistikforum-2007.de

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