Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Staufrei in den Urlaub: Experten diskutieren neue Konzepte für Reiseinformationssysteme

27.06.2007
6. Verkehrs-Sommerakademie am 29. Juni 2007 an der TU Graz

Ab an die Sonne heißt es mit Ferienbeginn wieder für tausende Autofahrer in Österreich. Nur selten führt der Weg in den Urlaub aber an Staus vorbei. Wer die Verkehrssituation zeitgerecht kennt, kann seine Route entsprechend wählen. "Verkehr lenken durch Information" hat das Institut für Straßen- und Verkehrswesen der TU Graz seine diesjährige Sommerakademie betitelt: Am Freitag, 29. Juni 2007, diskutieren Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Betreiberunternehmen, wie Reiseinformationssysteme künftig Staus vermeiden helfen können.

Wie komme ich am Freitagnachmittag von der Grazer Rechbauerstraße in die Wiener Innenstadt? Ob mit öffentlichem Verkehr oder privatem Fahrzeug: Rasch und ohne Probleme ans Ziel zu gelangen, ist jedem, der unterwegs ist, wichtiges Anliegen. Internet-Portale zur Planung von Kurz- und Langstrecken gehören zu den meist besuchten Internetseiten. "Unsere Vision ist, verbesserte Systeme zu schaffen, die Mega-Staus wie sie zu Beginn der Ferien auftreten, von Vornherein zu vermeiden", erklärt Martin Fellendorf, Leiter des Instituts für Straßen- und Verkehrswesen der TU Graz. Verkehrs-Information in Echtzeit, also möglichst aktuelle Angaben über Staus oder Verspätungen öffentlicher Verkehrsmittel spielen dabei für den Wissenschafter eine entscheidende Rolle: "Der Reisende bekommt so die Möglichkeit, noch vor Fahrtantritt eine alternative Route oder Transportmöglichkeit zu wählen", so Fellendorf. Denkbar wäre etwa, dass ein Online-Routenplaner der Zukunft neben der kürzesten und der wirtschaftlichsten auch die problemfreieste Strecke anzeigt.

Die neue Generation von Reiseinformationssystemen

"Die Zukunft der Reiseinformation liegt in Personal Digital Assistants (PDA)", zeigt sich Fellendorf überzeugt. Über die kleinen, tragbaren Computer soll jeder jederzeit alle notwendigen Informationen zur aktuellen Verkehrslage bekommen können. "Noch vor wenigen Jahren war der Reisende auf die telefonische Fahrplanauskunft, dicke Kursbücher und unzählige Straßenkarten angewiesen. Da hat sich viel getan", erinnert sich Fellendorf. "Idealerweise sollten die neuen Mobilitätsportale nicht mehr einen Verkehrsträger in den Vordergrund stellen, sondern verschiedene öffentliche Betreiber erfassen", wünscht sich der TU-Professor und hofft, dass sich so auch Verkehrsprobleme in Ballungsräumen lindern lassen. Die Sommerakademie "Verkehr lenken durch Information" will das Spannungsfeld zwischen Informationsbereitstellung für den einzelnen Reisenden und Lenkungsmöglichkeiten von Verkehrströmen durch die Verkehrs- und Straßenbetreiber aufzeigen und neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis einem interessierten Publikum zur Diskussion stellen.

Sommerakademie "Verkehr lenken durch Information"
Zeit: Freitag, 29. Juni 2007, 9 bis 17.15 Uhr
Ort: TU Graz, Rechbauerstraße 12, HS II (Tiefparterre)
Die Tagung im Internet: http://www.isv.tugraz.at/sa07
Rückfragen:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martin Fellendorf
Institut für Straßen- und Verkehrswesen
Email: martin.fellendorf@TUGraz.at
Tel: +43 (316) 873 - 6220

Alice Senarclens de Grancy | idw
Weitere Informationen:
http://www.isv.tugraz.at/sa07

Weitere Berichte zu: Reiseinformationssysteme

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018
21.02.2018 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen
21.02.2018 | Deutsche Leberstiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics