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eLerning für KMU: Lebenslanges Lernen lässt sich lernen

26.06.2007
Fachtagung am Institut Arbeit und Technik zu Strategien bei der Einführung von neuen Medien und Lernkonzepten in kleinen und mittleren Unternehmen.

Kleine und mittlere Unternehmen in Europa nutzen die Möglichkeiten des elektronischen Lernens (eLearning) noch viel zu wenig. Das liegt nur zum Teil am fehlendem Zugang zur benötigten Informations- und Kommunikationstechnik oder der mangelnden Verfügbarkeit geeigneter Software und Inhalte. Oft fehlt auch eine lernförderliche Kultur in den Betrieben oder das Management ist sich der Vorteile der Nutzung von eLearning nicht bewusst.. Diese Probleme wurden jetzt auf einer Fachtagung am Institut Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes SIMPEL diskutiert.

Bei der Einführung neuer, computerbasierter Lernmedien und Methoden lassen sich zwei Strategien unterscheiden: Bei der Strategie des minimalen Wandels soll die Einführung neuer Medien und Weiterbildungskonzepte nur minimale Veränderungen in den Strukturen und Prozessen der Unternehmen verursachen. Die aktive Veränderungsstrategie prüft dagegen die gesamte Organisation, ihre Infrastruktur, Lernkultur und Geschäftsstrategie auf ihre Eignung für neue Lernziele, Konzepte und Methoden. Aus Akzeptanzgründen wird die erste Strategie oft vorgezogen, obwohl die zweite größere Effizienz verspricht.

Das europäische Projekt SIMPEL richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Weiterbildungsanbieter und Ausbilder für und in KMU. Im Rahmen des Forschungsprojektes untersuchten das IAT und seine europäischen Partner nationale und europäische eLearning-Projekte hinsichtlich des von ihnen abgedeckten Weiterbildungsbedarfs, ihrer Weiterbildungsstrategien und Methoden, der technischen Voraussetzungen und der vermittelten Qualifikationen. Auf Grundlage der Ergebnisse wurden auf der Arbeitstagung Strategieempfehlungen für Unternehmen, Berater und Weiterbildungsanbieter erarbeitet. Auf einer weiteren Fachtagung im Oktober im IAT sollen dazu in Zusammenarbeit mit Unternehmensleitungen und Beschäftigten aus KMU entsprechende Modelle entwickelt, mit Beratern, Managern und Anbietern für die berufliche Weiterbildung bewertet und verbreitet werden.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Dr. Ileana Hamburg, Forschungsschwerpunkt Innovation, Raum, Kultur am Institut Arbeit und Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (0209) 1707-265, E-Mail hamburg@iat.eu
Institut Arbeit und Technik
Claudia Braczko
Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle der Fachhochschule Gelsenkirchen
Telefon: 0209/1707-176
E-Mail: braczko@iat.eu oder info@iat.eu

Claudia Braczko | idw
Weitere Informationen:
http://www.iat.eu

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