Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gesundheitsmarkt Baden-Württemberg: IIR-Konferenz im September in Stuttgart

25.06.2007
Der Gesundheitsstandort Baden-Württemberg steht im Mittelpunkt einer gleichnamigen Konferenz von IIR Deutschland am 17. bis 18. September 2007 in Stuttgart.

Das Gesundheitswesen, ein wachsender Wirtschaftszweig, bündelt sich immer stärker in einzelnen regionalen Initiativen. So erwirtschaftet die Gesundheitsbranche in Baden-Württemberg mittlerweile zehn Prozent des Landessozialprodukts. Mehr als 27 Milliarden Euro geben Patienten und Kassen hier jährlich für Arztbesuche, Klinikaufenthalte, Zahnbehandlungen und Medikamente aus. Über 161 Millionen Euro will die Landesregierung künftig in die Sanierung und Modernisierung von Krankenhäusern investieren.

Die Akteure im Gesundheitswesen – vorrangig aus Baden-Württemberg, aber auch aus den übrigen Ländern – kommen im September auf der IIR-Konferenz „Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“ zusammen, um sich über einzelne Projekte und neue Ideen auszutauschen.

Marion Caspers-Merk, parlamentarische Staatsekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, wird die Inhalte der Gesundheitsreform und Auswirkungen für den Gesundheitsstandort Baden-Württemberg vorstellen.

Wie Regionen durch Bündelungen Effizienzgewinne erzielen können und welche aktuellen Entwicklungen dabei eine Rolle spielen, erörtert der Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik, Prof. Dr. Günter Neubauer.

Viele Regionen in Deutschland haben begonnen, die Gesundheitswirtschaft in speziellen Initiativen zu fördern. Zur zielsicheren Steuerung ist ein professionelles Clustermanagement unerlässlich. Die Entwicklung einer nachhaltigen Strategie stellt Prof. Heinz Lohmann, Berater von Gesundheitsunternehmen, vor. Zudem können sich die Konferenzteilnehmer zu diesem Thema mit Experten der baden-württembergischen Gesundheitsinitiative BIOPRO und der Wirtschaftsförderung Heilbronn austauschen.

Nicht nur Leistungserbringer, auch Kostenträger wie Krankenkassen spielen eine wichtige Rolle im regionalen Gesundheitsmarkt. Über deren Einbindung und die Möglichkeiten sektorenübergreifender Abrechnungsmodelle berichten Hubert Seiter (Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg) und Harald Müller (BARMER Landesgeschäftsführer Baden-Württemberg).

Der zweite Konferenztag beschäftigt sich mit der Frage, wie die regionale Versor-gungsstruktur zum Beispiel durch Kooperationen vernetzt und gestärkt werden kann. Dr. Ulrich Wandschneider berichtet über den Ausbau ambulanter Leistungen und die Notwendigkeit zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit. Außerdem wird erläutert, warum sich ein medizinisches Versorgungszentrum als erfolgreiches regionales Versorgungsmodell anbietet und wie die Integrierte Versorgung zur Vollversorgung einer Region genutzt werden kann.

Den Abschluss der Konferenz bilden zwei Vorträge zur aktuellen Entwicklung im E-Health-Bereich. Nino Mangiapane vom Bundesgesundheitsministerium berichtet über die Fortschritte beim Aufbau der Telematikstruktur, vor allem über die elektronische Gesundheitskarte und Patientenakte. Armin Pütz von der AOK Baden-Württemberg berichtet über aktuelle Ergebnisse aus Heilbronn, wo die Gesundheitskarte Ende 2005 testweise eingeführt worden ist.

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de/gesundheitsstandort-bw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien
24.05.2018 | Universität Wien

nachricht 22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin
22.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Im Focus: Faserlaser mit einstellbarer Wellenlänge

Faserlaser sind ein effizientes und robustes Werkzeug zum Schweißen und Schneiden von Metallen beispielsweise in der Automobilindustrie. Systeme bei denen die Wellenlänge des Laserlichts flexibel einstellbar ist, sind für spektroskopische Anwendungen und die Medizintechnik interessant. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) haben, im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts „FlexTune“, ein neues Abstimmkonzept realisiert, das erstmals verschiedene Emissionswellenlängen voneinander unabhängig und zeitlich synchron erzeugt.

Faserlaser bieten im Vergleich zu herkömmlichen Lasern eine höhere Strahlqualität und Energieeffizienz. Integriert in einen vollständig faserbasierten...

Im Focus: LZH zeigt Lasermaterialbearbeitung von morgen auf der LASYS 2018

Auf der LASYS 2018 zeigt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) vom 5. bis zum 7. Juni Prozesse für die Lasermaterialbearbeitung von morgen in Halle 4 an Stand 4E75. Mit gesprengten Bombenhüllen präsentiert das LZH in Stuttgart zudem erste Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur zivilen Sicherheit.

Auf der diesjährigen LASYS stellt das LZH lichtbasierte Prozesse wie Schneiden, Schweißen, Abtragen und Strukturieren sowie die additive Fertigung für Metalle,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Was einen guten Katalysator ausmacht

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Superkondensatoren aus Holzbestandteilen

24.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Schaltschrank-Plattform für die Energiewelt

24.05.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics