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Moderne Breitbandnetze - Möglichkeiten und Grenzen verfügbarer Technologien

19.06.2007
Obwohl schnelle Zugänge zum Internet in unserer Informations- und Wissensgesellschaft so wichtig sind wie der Anschluss an das Trinkwassernetz oder die Stromversorgung, ist weiß die dominierende Farbe im Breitbandatlas für Mecklenburg-Vorpommern.

In dem von der Europäischen Union teilfinanzierten BSR INTERREG IIIB "Baltic Rural Broadband Project" erforscht ein Team der Fachhochschule Stralsund unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Stütz die Möglichkeiten moderner Wireless Technologien für die Versorgung des ländlichen Raumes, die von unseren Partnern in der Ostsee-Region in zahlreichen Pilotprojekten umgesetzt werden. Bei einer Bevölkerungsdichte von neun Einwohnern je Quadratkilometer wie im Süden Estlands oder gar nur drei in der schwedischer Partnerregion Torsby ist der Zugang zur Informations- und Wissensgesellschaft per Kabel aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen. Moderne Funktechnologien, wie sie in dem Projekt untersucht werden, sind hier die einzigen praktikablen Lösungen, um die Breitbandkluft zu überbrücken. Dafür übernehmen in den Partnerländern auch Kommunen direkt wirtschaftliche Verantwortung, wie in der Region um das litauische Atomkraftwerk Ignalina. Als eine der internationalen Gastrednerinnen wird Joana Goštautait? von der dortigen Regionalentwicklungsagentur vorstellen, wie eines der ärmsten Länder der Union den Menschen den Zugang zum Breitband-Internet öffnet.

Die bisherigen Ergebnisse der Projektarbeit werden Mitglieder und Mitstreiter des Projektes am Mittwoch, den 27.06.2007, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr ebenso vorstellen, wie interessante technologische Ansätze ihrer Partner in Estland und Litauen.

Die Veranstaltung findet im IT Science Center Rügen in Putbus, Circus 14, einem gemeinsamen Forschungsinstitut der Informatikwissenschaftler an den Hochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, statt.

Dr. Rudi Wendorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-stralsund.de

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