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10. Industriearbeitskreis Trockeneisstrahlen wird international

15.06.2007
Der 10. Industriearbeitskreis Trockeneisstrahlen des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK richtet sich erstmals global aus.

Die Konferenzsprache der Veranstaltung am 21. und 22. Juni 2007 im Produktionstechnischen Zentrum Berlin wird Englisch sein. Hiermit soll das Erfahrungsforum zum Thema Trockeneisstrahlen Forschern, Herstellern und Endbenutzern weltweit zugänglich gemacht werden.

Die positive Resonanz macht das Bedürfnis nach einer solchen Plattform für den Erfahrungsaustausch auf dem internationalen Markt deutlich. Mehr als 90 Teilnehmer aus 24 Nationen haben ihr Kommen zum Industriearbeitskreis unter dem englischen Titel »1st International Conference on Dry Ice Blasting« angekündigt. Die Fachvorträge werden unter anderem die Automatisierungsmöglichkeiten des Verfahrens sowie seine ökologischen Aspekte thematisieren.

Trockeneis weist als Strahlmittel hervorragende Eigenschaften auf. Es ist sowohl zum Abtragen von fest haftenden Lacken geeignet, als auch für die sanfte Reinigung von elektronischen Bauteilen.

Das Verfahren bietet sich somit für ein breites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten an. Da Trockeneis bei normalem Umgebungsdruck direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergeht, hinterlässt es im Gegensatz zu Strahlmitteln wie Sand oder Wasser keine Rückstände. Anders als viele chemische Reinigungsmittel ist es zudem umweltschonend.

Das Fraunhofer IPK erarbeitet Methoden und Technologien für das Management, die Produktentwicklung,

den Produktionsprozess und die Gestaltung industrieller Fabrikbetriebe. Zudem erschließt das IPK auf Grundlage seines fundierten Know-hows neue Anwendungen in zukunftsträchtigen Gebieten wie der Sicherheits-, Verkehrs- und Medizintechnik. Neben eigenen Beiträgen zur anwendungsorientierten Forschung werden neue Lösungen in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft entwickelt. Die im Rahmen von Forschungsprojekten erzielten Basisinnovationen überführen die Fachleute des IPK gemeinsam mit Industriepartnern in funktionsfähige Anwendungen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dipl.-Ing. Mark C. Krieg
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
Tel.: +49 (0) 30 / 3 90 06-1 59
E-Mail: mark.krieg@ipk.fraunhofer.de

Mark C. Krieg | Fraunhofer IPK
Weitere Informationen:
http://www.ipk.fraunhofer.de

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