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14. CITES-Konferenz: NABU verfolgt Beratungen in Den Haag

31.05.2007
Mehr als 2.000 Teilnehmer aus 169 Nationen werden vom 3. bis zum 15. Juni 2007 an der 14. CITES-Konferenz (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna an Flora) teilnehmen.

Ziel dieser Artenschutzkonferenz ist es, Tiere und Pflanzen vor den Gefährdungen durch den internationalen Handel zu schützen. Eigentlich ein Handelsabkommen, ist CITES dennoch eines der wirkungsvollsten Instrumente des Artenschutzes. Es regelt mittlerweile die Ein- und Ausfuhr von rund 8.000 bedrohten Tier- und 40.000 Pflanzenarten.

Die NABU-Expertinnen für internationalen Artenschutz, Heike Finke und Claudia Praxmayer, verfolgen die Konferenz in Den Haag. Sie können zeitnah Einschätzungen und Bewertungen der Ereignisse und Anträge geben. Sie stehen Ihnen gerne für Interviews zur Verfügung.

Sie erreichen Heike Finke vor Ort mobil unter 0049 (0) 179-1102513 bzw. Claudia Praxmayer 0049 (0) 172-6166441. Sie sind in Den Haag während der Konferenz per E-mail zu erreichen unter Heike.Finke@NABU.de

Wieder werden viele wichtige Themen das Kräftemessen zwischen Naturnutzern und Naturschützern auf der Konferenz bestimmen. So stehen dem von Deutschland im Namen der EU eingebrachten Antrag auf Unterschutzstellung von Dorn- und Heringshai knallharte Fischereiinteressen gegenüber. Beide Arten haben eine hohen wirtschaftlichen Wert. Millionen dieser Tiere werden jährlich abgefischt, ohne dass den Tieren Zeit gelassen wird, sich ausreichend zu reproduzieren. Neben dem Walfang wird auch der Elfenbeinhandel wieder ein wichtiges Thema sein. Immer noch müssen jährlich 20.000 Elefanten für den illegalen Handel ihr Leben lassen.

Der NABU kämpft nicht nur auf der CITES-Konferenz für den Schutz der Dickhäuter, sondern hat mit seinem Projekt im Arabuko-Sokoke-Wald in Kenia auch direkte Schutzmaßnahmen für die Tiere in die Wege geleitet. Eine begehrte Trophäe ist das Fell der Leoparden. Uganda möchte eine CITES-Rückstufung der eleganten Jäger, so dass künftig jährlich 50 Tiere offiziell für die Trophäenjagd erlegt werden können. Die NABU-Kolleginnen werden für Sie das Geschehen vor Ort verfolgen und die Ereignisse aus Naturschutzsicht bewerten.

Heike Finke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.nabu.de

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