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6. Handelsblatt Jahrestagung: Praxisforum Konzernsteuerrecht

30.05.2007
Wie wirksam wird die Unternehmenssteuerreform sein?
Mit dem Beschluss für die Unternehmessteuerreform hat sich der Bundestag für eine Entlastung der Wirtschaft um 30 Milliarden Euro entschieden.

Gegenfinanzieren soll sich diese Erleichterung durch eine Verbreiterung der Gewerbesteuer und höhere Hürden für legale Steuertricks. Ab 2009 wird außerdem eine pauschale und anonyme Abgeltungssteuer von 25 Prozent auf alle Kapitalerträge wie Dividenden oder Aktiengewinne fällig.

Die 6. Handelsblatt Jahrestagung „Praxisforum Konzernsteuerrecht“ (26. und 27. Juni 2007, Königswinter) stellt die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform auf die praktische Arbeit in der Steuerplanung der Unternehmen praxisnah vor. Friedrich Brusch (Hessisches Ministerium der Finanzen) geht auf die umstrittene Einführung der Zinsschranke ein, die verhindern soll, dass ausländische Konzerne über hohe Dividenden Gewinne ihrer deutschen Töchter ins Ausland absaugen. Über die geplante Verschärfung bei den Verrechnungspreisen und bei den Funktionsverlagerungen spricht Dr. Wolfgang Haas (BASF AG).

„Die geplanten Gesetzesänderungen schaden dem (Holding-)Standort Deutschland“, stellt Robert Risse (Henkel KGaA) fest. In der Podiumsdiskussion zur Unternehmenssteuerreform führt er seine Bedenken weiter aus. Mit ihm diskutieren unter anderen Manfred Naumann (Bundesministerium der Finanzen). Für Bernd Niess (DaimlerChrysler Group) kann „die Unternehmenssteuerreform 2008 nicht das Ende aller steuerlichen Reformbemühungen sein, sondern muss der Anfang einer erneuten Diskussion über die Zukunft der Gewerbesteuer sein“.
Die geplanten Änderungen beim Erbschaftssteuerrecht und die Auswirkungen auf Familienkonzerne sind weitere Themen der Konzernsteuerkonferenz. „Unternehmensnachfolge in familiengeführten Unternehmen sowie die Sicherung der Unternehmens- und Eigentümerkontinuität zählen zu den wohl schwierigsten Aufgaben“, betont Dr. Jörg Hernler (Bertelsmann AG). Er diskutiert im Rahmen einer Podiumsdiskussion über die Neuerungen für Kapital- und Personengesellschaftskonzerne.

Das laufend aktualisierte Programm finden Sie im Internet unter:
www.konferenz.de/pr-konzern07-inno

Weitere Informationen zum Programm
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation für Handelsblatt Veranstaltungen
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 87
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

Handelsblatt - Wirtschafts- und Finanzzeitung

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EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2006 haben über 1000 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 45 000 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2006 bei circa 61 Millionen Euro.

Julia Batzing | EUROFORUM Deutschland GmbH
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