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Heilbäder und Kurorte sind Vorreiter bei Luftqualität

29.05.2007
Eine herausragende Luftqualität ist ein Gütesiegel der Heilbäder und Kurorte. Das betonte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, bei der Eröffnung einer Tagung zur Erhaltung und Verbesserung der Luftqualität in Heilbädern und Kurorten in Bad Mergentheim (Baden Württemberg).

Saubere Luft ist untrennbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Heilbäder und Kurorte verbunden. „Um die hohe Attraktivität für ihre Gäste und Patienten zu bewahren, sollten Heilbäder und Kurorte bei fortschrittlichen Luftreinhaltemaßnahmen deshalb eine Vorreiterrolle übernehmen.

Sie sollten weiterhin nachhaltig an der stetigen Verbesserung ihrer Luftqualität arbeiten und sich auf neue Entwicklungen, wie etwa die Verminderung der Feinstaubbelastung, einstellen“, sagte Klug. Mit der am 1. März 2007 in Kraft getretenen Verordnung zur Kennzeichnung von Kraftfahrzeugen nach der Höhe ihrer Schadstoffemissionen hat die Bundesregierung den Kommunen die rechtlichen Voraussetzungen für die Einrichtung von Umweltzonen an die Hand gegeben. Aus derartigen Zonen können Fahrzeuge mit hohen Feinstaubemissionen ausgeschlossen werden „Umweltzonen sind sehr gut zur Verbesserung der Luftqualität geeignet“, betonte Klug.

An der eintägigen Konferenz, zu der das Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Deutschen Heilbäderverband eingeladen hat, nehmen verantwortliche Vertreter von Heilbädern und Kurorten aus dem In- und Ausland teil. Diskutiert wird über die Auswirkungen von Feinstaub auf die menschliche Gesundheit, die Maßnahmen gegen Feinstaub auf europäischer, nationaler und kommunaler Ebene sowie über umweltorientiertes Marketing in Heilbädern und Kurorten. Die Parlamentarische Staatsekretärin begrüßte, dass Heilbäder und Kurorte jetzt die Aufnahme eines Richtwertes für die besonders gesundheitsschädlichen kleinen Feinstäube (PM2.5) in die Qualitätsstandards für die Auszeichnung ihrer Orte vorbereiten. „Damit tragen sie den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung und beweisen, dass sie den optimalen Gesundheitsschutz ihrer Gäste wollen", sagte Klug.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/presse

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