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Innovation heißt stetiger Wandel - 'Innovation - Unternehmergipfel 2007'

23.05.2007
Wachstum durch Innovation

Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und Wachstum sind zentrale Ziele für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Wie der 'Innovation - Unternehmergipfel 2007' aufzeigte, sind sie jedoch nur durch eine hohe Innovationsfähigkeit und bereitschaft zu erreichen.

Um im global wachsenden Wettbewerb auch zukünftig mithalten zu können, werden Innovationen mehr und mehr zu einem entscheidenden Schlüsselfaktor. Darauf wies auch Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, hin: "Ein Hochlohnland wie die Bundesrepublik ist nur als innovative Gesellschaft überlebensfähig.

Wenn wir nur dasselbe herstellen wie unsere Konkurrenten in Südamerika oder Südostasien, können wir unseren höheren Lebensstandard nicht rechtfertigen". Daher gilt es zu erkennen, wo die eigentlichen Stärken liegen, sie weiter auszubauen und neue innovative Potentiale zu fördern, denn "die Zukunft zu erfinden, ist die sicherste Methode sie vorherzusagen", wie der hessische Ministerpräsident Roland Koch es treffend formulierte.

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Trotz dieser großen Bedeutung schöpfen dennoch "viele Unternehmen noch immer nicht alle Möglichkeiten systematisch aus, durch Innovation ihr organisches Wachstum voranzutreiben", wie Dr.-Ing. Kai Engel, Mitglied der Geschäftsleitung der A.T. Kearney GmbH, aus seiner Erfahrung berichtete. Dabei sind "Initiativen, um Ideen neuer Service- oder Geschäftsmodelle zu erfolgreichen Innovationen zu gestalten, deutlich seltener als für Prozess- oder Produktideen".

Deutschland - das Land der Entdecker und Erfinder?

Bei einem Vergleich der 17 weltweit führenden Industrienationen belegte Deutschland im vergangenen Jahr den siebten Rang. Die Stärken des Landes liegen laut der vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin erarbeiteten Studie 'Innovationsindikator' vor allem bei Produkten der Hochtechnologie sowie in der Innovationslandschaft, die sich durch ihre starke Forschung und intensive Vernetzung auszeichnet.

Dabei bedarf die Entwicklung innovativer Lösungen "ungewohnter Denkwege und besonderer Anstrengungen", unterstrich Thomas Winzer, Vorstand der INOSOFT AG. "Seit Firmengründung wird bei der INOSOFT AG eine von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur gepflegt. Das Mitarbeiterportal Prometheus bildet dabei die Grundlage, um das vorhandene Wissen im Unternehmen zu bewahren und weiterzuentwickeln", ergänzte Winzer.

Innovationen sind demzufolge nicht zuletzt vom Leistungsvermögen der Unternehmensmitarbeiter abhängig. So betonten auch Martin Scholich, Mitglied des Vorstands, und Dr. Diane Robers, Head of Advisory Business Development der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG, übereinstimmend: "Das Ideenpotential steckt in den Köpfen der Mitarbeiter. Bei PwC setzen wir deshalb auf eine ausgeprägte Innovationskultur und binden die Kunden bereits in den frühen Phasen des Innovationsprozesses mit ein."

Hessen zählt mit rund 30.000 Beschäftigen sowie einem jährlichen Budget von gegenwärtig ca. 4,2 Mrd. Euro im Bereich Forschung und Entwicklung zu den "leistungsfähigsten Wirtschaftsstandorten Europas", wie der hessische Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel hervorhob. "Die Hessische Landesregierung hat mit dazu beigetragen, den Standort nachhaltig zu entwickeln und die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit seiner Unternehmen zu stärken", so der Minister.

Die Umsetzung viel versprechender Innovationen ist letztlich nur möglich, wenn deren Finanzierung langfristig gesichert ist. Darauf wies auch Dr. Rudolf Kriszeleit, Vorstand der Investitionsbank Hessen, hin: "Erfolgreiche Innovation ist für die IBH gekennzeichnet durch technologisches Wissen, teamorientiertes Arbeiten und nachhaltige Finanzierung. Nur so lässt sich dauerhaft Nutzen für unsere Gesellschaft stiften", betonte Kriszeleit.

Angesichts des hohen Kostendrucks, der derzeit auf vielen Branchen lastet, werden Innovationen umso notwendiger. Das gilt auch für den Gesundheitssektor. "Medizinische Innovationen sind eine Herausforderung, mit ihnen in der gegenwärtigen Kostensituation sinnvoll umzugehen ist eine fast noch größere. Dies erfordert intelligente Lösungen, von der die Zukunft der Patientenversorgung sowie der Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland abhängen", waren sich Dr. Uwe Gerlach und Dr. Johannes Knollmeyer der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH einig.

Von Unternehmer für Unternehmer

"Um Perspektiven für die Zukunft zu schaffen, müssen die zentralen Themen Mensch, Innovation, Prozesse, Wachstum und Wertschöpfung immer wieder neu durchdacht und verknüpft werden. Einblicke in die Innovationskraft aus der Praxis von führenden Spitzenunternehmen und Experten bilden dafür einen unerschöpflichen Ideenpool", gab Markus Garn, Leiter der Innovationsprojekte im F.A.Z.-Institut, seine Erfahrung weiter. Der von Innovationsprojekte im F.A.Z.-Institut und ConVent Kongresse am 22. Mai 2007 bundesweit erstmalig durchgeführte 'Innovation - Unternehmergipfel 2007' bot für diesen neuen, ganzheitlichen Innovationsansatz eine besondere Plattform. Er gab den Teilnehmern die Möglichkeit, von den Erfahrungen führender Unternehmen und Experten zu profitieren. Zahlreiche Fachgrößen aus Politik, Forschung und Wirtschaft erörterten in Frankfurt am Main einen Tag in 14 Foren und Plena Fragen rund um aktuell zentrale Innovationsthemen.

Zum Auftakt der zusammen mit der A.T. Kearney GmbH und der PricewaterhouseCoopers AG WPG durchgeführten Veranstaltung wurden die Gäste von Roland Koch, Ministerpräsident des gastgebenden Landes Hessen, in der Frankfurter Paulskirche begrüßt. Es folgten ein Impulsvortrag des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, sowie ein hochkarätig besetztes Eröffnungsplenum mit Vertretern aus Politik, Forschung und Wirtschaft.

In 13 thematisch fokussierten Foren im Römer gaben über 50 nationale und internationale Referenten Impulse rund um das Thema "Innovation". Dabei wurden zentrale Innovationsfelder präsentiert und Trends führender Leitbranchen aufgezeigt. Über 400 Geschäftsführer und Vorstände wachstumsorientierter Unternehmen hatten die Möglichkeit, Einblicke in die Innovationspraxis von Spitzenunternehmen zu erlangen und diese mit Fach- und Führungskräften zu diskutieren.

Mit Innovationen Berge versetzen - ein Impulsvortrag von Reinhold Messner

Den Abschluss der Veranstaltung bildeten zwei Vorträge im Plenarsaal des Rathauses. Neben dem hessischen Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel, der Innovationen unter wirtschaftspolitischer Perspektive beleuchtete, warf der Extrembergsteiger und Buchautor Reinhold Messner unter dem Motto "Berge versetzen - das Credo eines Grenzgängers" seinen ganz eigenen Blick auf das Thema "Innovation".

Im Anschluss daran waren alle Teilnehmer eingeladen, den Tag im "Römerhöfchen" ausklingen zu lassen - Gelegenheit, um Kontakte zu knüpfen und im persönlichen Gespräch inhaltlich Bilanz zu ziehen. Ein Vertreter der Henkel KGaA brachte es treffend auf den Punkt: "Innovation meint Geschäftserfolg durch Neuheit oder einfacher: Innovation ist, wenn der Markt 'Hurra' schreit." Um dieses "Hurra" auf dem deutschen Wirtschaftsmarkt künftig noch öfter zu hören, hat der 'Innovation - Unternehmergipfel 2007' einen wichtigen Beitrag geleistet.

Weitere Informationen zum 'Innovation - Unternehmergipfel 2007'
erhalten Sie unter Telefon (0 69) 75 91-32 03 und unter E-Mail d.mildner@faz-institut.de bzw. www.innovationsgipfel.de.

Dina Mildner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.faz-institut.de

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