Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fahrplan zum Internet der Dinge

09.05.2007
Europäische Konferenz "RFID: Towards the Internet of Things" des BMWi am 25. und 26. Juni 2007 in Berlin

Die Funkfrequenzkennzeichung (RFID) von Waren und Gütern wird sich in den kommenden Jahren maßgeblich auf viele Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche auswirken. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der Europäischen Kommission eine Expertenkonferenz, um die Bedeutung von RFID-Technologien aus technologie- und wirtschaftspolitischer Sicht zu unterstreichen. Ziel ist es, gemeinsame Strategien zur erfolgreichen und optimalen Nutzung der mit RFID verbundenen Chancen für Europa im internationalen Wettbewerb zu skizzieren.

Auf Basis heute verfügbarer Daten kann abgeschätzt werden, dass der Anteil der RFID-beeinflussten Bruttowertschöpfung in relevanten Wirtschaftsbereichen bereits mittelfristig stark steigen wird. Bis zum Jahr 2010 erwartet eine für das BMWi erstellte Studie für die RFID-relevanten Unterkategorien in Deutschland in den Bereichen produzierendes Gewerbe, Handel/Verkehr sowie öffentliche und private Dienstleister mit einer Bruttowertschöpfung von 764 Mrd. Euro einen RFID-beeinflussten Anteil von etwa 62 Mrd. Euro im Vergleich zu einem Anteil von gut 3 Mrd. Euro im Jahr 2004 bei einer Bruttowertschöpfung in Höhe von 654 Mrd. Euro. Dies ist ein deutliches Indiz dafür, dass RFID schon mittelfristig eine Rolle als bedeutende Querschnittstechnologie einnehmen wird deren Rahmen Gegenstand intensiver politischer Prozesse sein muss.

Aufbauend auf bereits bestehenden Aktivitäten sollen die unterschiedlichen Sichtweisen und Schwerpunkte der europäischen Mitgliedsstaaten in den Bereichen Markt, Technologie und Gesellschaft in entsprechenden Workshops des ersten Konferenztags zur Diskussion gestellt werden.

... mehr zu:
»Bruttowertschöpfung »RFID

Schwerpunkt des zweiten Konferenztags bilden drei Diskussionsrunden mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ziel ist es, die Ergebnisse des ersten Tags aufzugreifen und politische Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Die Konferenz wird am 25. und 26. Juni in Berlin stattfinden und richtet sich an Verantwortliche aus Politik und Regierungen, an Experten und Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Wissenschaft und an verantwortliche Vertreter gesellschaftlicher Gruppen.

Programm und online-Registrierung:
www.rfid-outlook.de
Kontakt:
Dr. Marc Bovenschulte
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
E-Mail: bovenschulte@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.rfid-outlook.de

Weitere Berichte zu: Bruttowertschöpfung RFID

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
22.01.2018 | BusinessForum21

nachricht Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation
22.01.2018 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics