Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

International Congress on Complementary Medicine Research

04.05.2007
Vom 11.-13. Mai 2007 findet an der Technischen Universität München die weltweit wichtigste internationale Konferenz dieses Jahres im Bereich der Forschung zu Naturheilverfahren, Alternativ- und Komplementärmedizin statt, der International Congress on Complementary Medicine Research.
Wissenschaftler aus 26 Ländern werden in 68 Vorträgen und auf 110 Postern neueste Ergebnisse aus der Grundlagen- und klinischen Forschung präsentieren.

Zum Auftakt des Kongresses findet am 11. Mai um 11.00 Uhr in der TU München, Raum 0938, ein Pressegespräch zum Thema "Neue Forschungsansätze der Komplementärmedizin" statt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Konferenz sind Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin, Pflanzenheilkunde und Naturstofftherapie, klassische Naturheilverfahren und Homöopathie. Darüber hinaus werden zahlreiche Untersuchungen zu weiteren Therapien und übergreifende Arbeiten vorgestellt.

Organisiert wird der Kongress vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung (ZnF) an der II. Medizinischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München und der International Society for Complementary Medicine Research (ISCMR), der Fachgesellschaft, in der weltweit Forscher in diesem Bereich zusammenarbeiten. PD Dr. Dieter Melchart, Leiter des ZnF und Tagungspräsident, sagt: "Umfang und Qualität der Forschung zu Naturheilverfahren, Alternativ- und Komplementärmedizin haben in den letzten 10 Jahren deutlich zugenommen. Als wir im Jahr 2000 einen ähnlichen Kongress veranstalteten, erhielten wir 80 Beiträge, von denen schließlich 65 von Autoren aus 14 Ländern zur Präsentation angenommen wurden. Diesmal erhielten wir 264 Beiträge und mussten aus Zeit- und Platzgründen ein Drittel ablehnen." Die Zusammenfassungen aller Beiträge werden als Sonderheft der Zeitschrift Forschende Komplementärmedizin veröffentlicht und sind frei im Internet unter http://www.karger.com/fkm zugänglich.

Besonders spannend versprechen die Sitzungen zur Akupunktur (Samstag vormittags) und zu den klassischen Naturheilverfahren (Sonntag nachmittags) zu werden. In der Akupunktursitzung werden unter anderem von Nadine Foster von der Universität Keele in Großbritannien und Jorge Vas aus Dos Hermanos in Spanien zwei große, neue, kontrollierte Studien zur Wirksamkeit der Akupunktur bei Schmerzen am Knie bzw. an der Schulter erstmals der wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorgestellt. In der Sitzung zu Naturheilverfahren werden nicht weniger als fünf wichtige, neue, kontrollierte Studien zu Lebensstilinterventionen, Eigenblut, Schröpfen und Heilwässern diskutiert. Wichtige weitere kontrollierte klinische Studien in anderen Sitzungen werden zur Amalgamsanierung, zur Alexandertechnik bei Rückenschmerzen, Honig bei der Wundheilung sowie zu verschiedenen pflanzlichen Präparaten vorgestellt. Neben kontrollierten Studien zur Wirksamkeit werden aber auch Umfrageergebnisse, qualitative Studien und Grundlagenforschung präsentiert sowie Themen wie die Placeboproblematik, grundlegende physiologische und neurobiologische Wirkmechanismen von Naturheilverfahren sowie ethische Fragestellungen diskutiert.

Auf eine finanzielle Unterstützung durch Hersteller und sonstige Industrie wurde von den Organisatoren bewusst verzichtet, um zu gewährleisten, dass eine kritische und unabhängige Bewertung im Vordergrund steht. Möglich wurde der Kongress daher nur durch die großzügige Unterstützung der Erich Rothenfußer Stiftung, die außer dem ZnF mehrere weitere naturheilkundliche Projekte in Deutschland fördert.

PD Dr. Dieter Melchart hofft, "dass der Münchener Kongress neue Maßstäbe in der komplementärmedizinischen Forschung setzen wird." In Zukunft sollen jeweils jährliche Kongress in Nordamerika, Asien oder Europa stattfinden. Für die Tagung im Jahre 2008 wurde bereits ein neurer attraktiver Austragungsort gefunden: Sydney in Australien.

Zum Auftakt des Kongresses laden wir Sie herzlich zum Pressegespräch "Neue Forschungsansätze der Komplementärmedizin" ein: Freitag 11. Mai, 11 Uhr, in der TU München, Raum 0938, Arcisstr. 21, 80333 München

Anmeldung:
Goldmann Public Relations
Daniela Goldmann
Bruderstrasse 5
80538 München
Tel: 089 - 211 164 14, Fax: 089 - 211 164 29
E-Mail: daniela.goldmann@goldmannpr.de
Es sprechen:
- PD Dr. Dieter Melchart
Director of Centre for Complementary Medicine Research, Technical University Munich
- Prof. Dr. George Lewith
President, International Society of Complementary Medicine Research (ISCMR), University of Southampton
- Dr. Wolfgang Weidenhammer
Scientific Organization CMR, Centre for Complementary Medicine Research, TU Munich
- Prof. Dr. Harald Walach
Scientific Organization CMR, International Society of Complementary Medicine Research (ISCMR)
University of Northampton
- Paul Rothenfußer
Erich Rothenfußer Stiftung, Sponsor CMR

Tanja Schmidhofer | idw
Weitere Informationen:
http://www.cmr-muc2007.de

Weitere Berichte zu: Akupunktur Complementary ISCMR Komplementärmedizin Naturheilverfahren ZnF

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
22.01.2018 | BusinessForum21

nachricht Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation
22.01.2018 | Hochschule Niederrhein - University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

Transferkonferenz Digitalisierung und Innovation

22.01.2018 | Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Forschungsteam schafft neue Möglichkeiten für Medizin und Materialwissenschaft

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus mit zwei Gesichtern

22.01.2018 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics