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Experten diskutieren die Weiterentwicklung des Monitoring-Systems zum Europäischen Bildungsraum in Hannover

25.04.2007
Die Qualität der europäischen Bildungssysteme kann wesentlich durch Monitoring-Systeme und Erfahrungsaustausch verbessert werden. Eine Gruppe von europäischen Experten für Bildungsdaten trifft sich im Neuen Rathaus Hannover am Donnerstag, um die Verwendung von Indikatoren und Benchmarks zur Beobachtung von Fortschritten hinsichtlich vereinbarter Ziele im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung zu diskutieren.

Seit 2000 gibt die so genannte Lissabon-Strategie ein zentrales Ziel der Europäischen Union vor: Die Union will ein wissensbasierter Wirtschaftsraum werden, der ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem größeren sozialen Zusammenhalt erzielen soll. Hierbei spielt Bildung eine wesentliche Rolle, denn sie stellt das Fundament einer wissensbasierten Gesellschaft dar. Deshalb soll die Qualität von Bildung in Europa bis 2010 weltweit führend sein. (1)

Den Weg zu diesem Ziel sehen die EU-Mitgliedstaaten im Austausch untereinander und im Lernen von einander. Die Europäische Kommission hat zu diesem Zweck Indikatoren und Benchmarks etabliert, die eine empirische Grundlage für die Qualitätsentwicklung bilden. Die Indikatoren ermöglichen es, Staaten mit guten Leistungen und Entwicklungen zu identifizieren und von ihnen zu lernen. (2)

Dieses Monitoring-System wird von einem Beratungsgremium von Experten für Bildungsdaten aus den Mitgliedstaaten Europas kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt. Das Beratungsgremium, die sogenannte Standing Group on Indicators and Benchmarks, trifft sich nun anlässlich der Europäischen Ratspräsidentschaft Deutschlands am 26. und 27. April in Hannover. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung ist Gastgeber der Veranstaltung, die von der Hochschul-Informations-System GmbH durchgeführt wird.

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»Benchmark »Monitoring-System

Die Sitzung findet mit der Unterstützung des Oberbürgermeisters von Hannover Stephan Weil im Neuen Rathaus statt. Sie wird am 26. April um 10 Uhr von Dr. Hilde Moennig, Bürgermeisterin von Hannover, sowie Dr. Josef Lange als Vertreter der Kultusministerkonferenz eröffnet. Die Sitzung ist nicht öffentlich.

Hintergrundinformationen:
(1) Der Beitrag der allgemeinen und beruflichen Bildung zur Lissabon-Strategie, online unter: http://ec.europa.eu/education/policies/2010/et_2010_de.html

(2) Progress towards the Lisbon Objectives in Education and Training - 2006 Report, online unter: http://ec.europa.eu/education/policies/2010/doc/progressreport06.pdf

Nähere Auskünfte:
Dr. Dominic Orr
orr@his.de
0511 35770631

Prof. Dr. Martin Leitner | idw
Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/education/policies/2010/doc/progressreport06.pdf
http://ec.europa.eu/education/policies/2010/et_2010_de.html

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