Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leibniz Universität Hannover und TU Braunschweig im Zentrum der internationalen Tsunami-Forschung

20.04.2007
International hochkarätig besetzter "Roundtable" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Forschungszentrum Küste
International führende Tsunami-Experten kommen am 23. und 24. April 2007 am Forschungszentrum Küste zu einem "DFG-Roundtable" zusammen, um die Möglichkeiten internationaler Forschungsaktivitäten zu diskutieren und zu koordinieren.

Das Forschungszentrum Küste, eine gemeinsame Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig, steht bei dieser zweitägigen Fachtagung im Zentrum der international eng vernetzten Tsunami-Forschung.

Im Großen Wellenkanal des Forschungszentrums Küste (FZK), Merkurstraße 11, 30419 Hannover-Marienwerder wird am Montag, 23. April ab 18.30 Uhr ein Tsunami simuliert. Pressevertreter sind hierzu herzlich eingeladen, es gibt die Gelegenheit für Fotomotive. Prof. Hocine Oumeraci, Geschäftsführender Direktor des FZK und Prof. Torsten Schlurmann, Leiter des Franzius-Instituts und Mitglied des Direktoriums des FZK stehen für Gespräche zur Verfügung.

Während der Veranstaltung wird der Stand der Forschung in den USA, Deutschland, Japan, Indonesien, Sri Lanka und Indien vorgestellt. Schwerpunktthema ist hierbei die Numerische Modellierung von Tsunamis im Küstennahfeld und an Land. Die Verknüpfung dieser Erkenntnisse mit der Weiterentwicklung von Tsunami-Frühwarnsystemen steht darüber hinaus im Vordergrund der Veranstaltung. Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der National Science Foundation (USA) erläutern Chancen für internationale Forschungskooperationen und koordinieren die Schwerpunkte der Forschungsansätze.

... mehr zu:
»FZK »Franzius-Instituts »Tsunami

Tsunamis sind schwierig vorherzusagen. Recht gut messbare seismische Verschiebungen wie Seebeben lösen nicht zwingend einen Tsunami aus. Auf hoher See erreichen Tsunami-Wellen nur eine Höhe von wenigen Dezimetern und sind daher für schwimmende Messbojen kaum vom üblichen Seegang zu unterscheiden. Allerdings haben Tsunamis als so genannte Flachwasserwellen, anders als "normale" Wellen, immer Bodenkontakt, sowohl auf offener See als auch in Küstennähe. Druckmessungen am Meeresboden könnten daher Tsunamis ankündigen und Basis für ein Frühwarnsystem im Indischen Ozean werden.

Hinweis an die Redaktionen:
Für nähere Informationen stehen Prof. Hocine Oumeraci, Leichtweiss-Institut für Wasserbau, TU Braunschweig, Geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums Küste, Tel.: +49 531-3913930, Email: h.oumeraci@tu-bs.de, und Prof. Torsten Schlurmann, Leiter des Franzius-Instituts, Leibniz Universität Hannover und Mitglied des Direktoriums des Forschungszentrums Küste, Tel.: +49 511-762-2572, E-Mail: schlurmann@fi.uni-hannover.de, gern zur Verfügung.

Gelegenheit für Fotomotive: Simulation eines Tsunamis im Großen Wellenkanal, am 23. April 2007 um 18.30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel: 0511/762-9227 (Joachim Grüne) oder 0511/762-9231 (Dr. Uwe Sparboom).

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: FZK Franzius-Instituts Tsunami

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie