Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunft der Internationalen Promotions-Programme

18.04.2007
Tagung in Bonn beleuchtet Nutzen und Perspektiven

In den vergangenen Jahren haben die Angebote zur strukturierten Förderung von Doktoranden zugenommen. Dennoch arbeiten viele junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler immer noch isoliert an ihrem Dissertationsprojekt und haben wenig Möglichkeiten zum Austausch. Vor allem die Kooperation mit internationalen Partnern und die Vermittlung methodischer und sozialer Kompetenzen kommen oft zu kurz.

Der Grund: Es gibt nach wie vor kein flächendeckendes Angebot an Möglichkeiten zur strukturierten und international ausgerichteten Promotion. Eine Verbesserung bieten hier Internationale Promotions-Programme (IPP). Am 25. April 2007 treffen sich die Projektleiter und Koordinatoren von 50 IPPs in Bonn. Sie berichten über ihre Erfahrungen beim Aufbau strukturierter Promotions-Programme und diskutieren die Perspektiven einer internationalen Doktorandenausbildung an deutschen Hochschulen.

Die im Netzwerk "IPP made in Germany" zusammengeschlossenen 50 Pilotprojekte bieten deutschen und ausländischen Doktoranden eine attraktive Alternative zur herkömmlichen Promotion. Intensive Betreuung, interdisziplinärer und internationaler Austausch sowie fachliche Exzellenz bilden die Basis, die es auch Doktoranden mit keinen oder nur geringen Deutschkenntnissen ermöglicht, innerhalb von drei Jahren ihre Promotion erfolgreich abzuschließen.

... mehr zu:
»Doktorandenausbildung »IPP

Ermöglicht wurde der Aufbau dieser wegweisenden Modelle der strukturierten Doktorandenausbildung durch das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) angeregte und finanzierte Programm "Promotion an Hochschulen in Deutschland (PHD)". Die Programmdurchführung erfolgt gemeinsam durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

Trotz der Erfolge der strukturierten Promotions-Programme haben zurzeit erst etwa 20 Prozent der Promovierenden an deutschen Hochschulen die Möglichkeit, innerhalb eines IPPs, eines Graduiertenkollegs, einer "International Max-Planck Research School" oder einer der neuen DFG-Graduiertenschulen zu promovieren. Ein zentrales Thema der Tagung wird daher die Frage sein, wie die Doktorandenausbildung an deutschen Hochschulen noch stärker als bisher international wettbewerbsfähig gestaltet werden kann.

Kontakt:
Dr. Birgit Klüsener, DAAD
Tel. 0228 / 882-339
Mail: kluesener@daad.de
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
Mail: presse@daad.de
Kennedyallee 50
D - 53175 Bonn

Julia Kesselburg | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de/presse

Weitere Berichte zu: Doktorandenausbildung IPP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Über Raum, Zeit und Materie
22.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie