Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ECOTEC 2007 - Grüne Technologien „Made In Europe“

17.04.2007
Grüner Strom, sauberes Abfallrecycling und Nano-Produkte, die mit immer weniger Ressourcenverbrauch immer größere Leistungen erbringen – zukunftsfähige Technologien „Made in Europe“ haben in nur wenigen Jahren den Weg von der Öko-Nische auf den Weltmarkt zurückgelegt.

Sie schützen die Umwelt, kurbeln die Wirtschaft an, schaffen Arbeitsplätze und schonen letztlich auch den Geldbeutel der Verbraucher, deren Umweltbewusstein deutlich im Aufwärtstrend liegt. Entscheidender Motor dieser Entwicklung ist die Umweltpolitik in Europa, die mit ver¬änderten Rahmenbedingungen in den vergangenen Jahren entscheidende Impulse für den Boom von grünen Technologien und ökologischen Innovationen in den Schlüsselbereichen der Industriegesellschaft gegeben hat. ´

Mit der Umwelttechnologie-Ausstellung ECOTEC 2007, die vom 1. bis zum 3. Juni 2007 aus Anlass des informellen EU-Umweltministertreffens im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Essen stattfindet, verbindet die Bundesregierung das Ziel, moderne Umwelttechnologien für jedermann sichtbar und erfahrbar zu machen.

Ideen für die Welt von morgen

Gezeigt wird die gesamte Bandbreite umwelttechnischer Neuerungen, alles was Energie und Ressourcen spart, den Ausstoß von Schadstoffen und von Treibhausgasen vermindert oder gar vollständig verhindert. Das können gelungene Beispiele für die Nutzung erneuerbarer Energien und sauberer Kraftwerkstechnologien sein, Ideen zur effizienten Energie- und Ressourcennutzung, neue Antriebe und Kraftstoffe, aber auch technische Anwendungen aus der Biologie und anderen Wissenschaften, die innovativ und umweltfreundlich sind.

Teilnehmer der ECOTEC 2007 sind neben Unternehmen aus den Zukunftsmärkten Energieeffizienz und erneuerbare Energien, nachhaltige Mobilität, Kreislaufwirtschaft und Recycling, Wasserwirtschaft, Nano- und Biotechnologie, auch Umweltbehörden, Institute und Schulen, sowie Umwelt- und Verbraucherverbände. Auch Interessenten aus ganz Europa haben inzwischen ihre Teilnahme zugesagt.

Von der Tüftler-Garage auf den Weltmarkt

Dagegen sind die LED-Leuchten der Firma Zweibrüder Optoelectronics aus Solingen schon heute ein Erfolgsprodukt. Die Brüder Harald und Rainer Opolka haben ihr Unternehmen 1993 in einer Garage gegründet und damit in kurzer Zeit den Weltmarkt erobert. LED-Leuchten erfüllen ganz unterschiedliche Funktionen. Es gibt sie u.a. als Taschen- und Bikerlampen, als Laser-Pointer und Autoleuchten. Die kleinen Lämpchen mit der großen Leuchtkraft und dem ansprechenden Design haben es in sich: Sie sind energiesparend und halten 1000 mal länger als herkömmliche Glühbirnen. Ihr Kernstück, die Leuchtdioden (Light Emitting Diode) erzeugen keine Wärme und sind vollkommen unanfällig gegen Erschütterungen. Noch sind diese Leuchten leider teurer als Energiesparlampen. Eine Standard Leuchtdiode benötigt gerade mal 0.1 Watt und ist damit ein echter Energiesparer.

Mit Partikelfiltern frühzeitig auf das richtige Pferd gesetzt

Nachdem der Gesetzgeber die steuerliche Förderung der PKW-Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen mit Rußpartikelfiltern zur Verbesserung der Luftqualität beschlossen hat, liegt auch die Firma HJS Fahrzeugtechnik aus Menden mit ihren Produkten voll im Trend. HJS stellt Katalysatoren und Partikelfilter her und rüstet PKW sowie Nutzfahrzeuge nach. Für den Diesel-Partikelfilter aus Sintermetall hat das Unternehmen 2003 den Deutschen Umweltpreis bekommen. Die innovative SCRT®-Technologie von HJS beseitigt Ruß- und Feinstpartikel nahezu vollständig aus den Dieselabgasen und vermindert den Stickoxidanteil um bis zu 90 %. Busse, Lastwagen und andere schwere Fahrzeuge, die mit diesen Systemen ausgestattet sind, erfüllen dadurch die Abgasnormen EURO V, die 2009 in Kraft tritt und leisten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

Vergangenheit trifft Zukunft

Standort der ECOTEC 2007 ist die Essener Zeche Zollverein. Die einst modernste und größte Zeche der Welt gilt heute als „Kathedrale der Industriekultur“ und ist von der UNESCO zum Welterbe deklariert worden. Dieses Zentrum für Kultur, Forschung und Kreativwirtschaft ist ein lebendiger Beweis für den gelungenen Strukturwandel im Ruhrgebiet. Für die ECOTEC könnte kaum ein Standort geeigneter sein, den Aufbruch in eine neue, zukunftsfähige Wirtschafts-und Lebensweise zu demonstrieren. Am 2. Juni ist die Ausstellung einbezogen in die ruhrgebietsweite „ExtraSchicht“, die Lange Nacht der Industriekultur, zu der viele Tausend Gäste erwartet werden.

Weitere Informationen beim Veranstaltungskoordinator:
Westwerk – Marketing und Kommunikation
Peter Marx
Altendorfer Straße 11
45127 Essen
Tel.: (02 01) 478 67 – 22
Fax: (02 01) 478 67 – 11
Mail: marx@westwerk.biz

Peter Marx | westwerk
Weitere Informationen:
http://www.westwerk.biz

Weitere Berichte zu: ECOTEC HJS Nano- und Biotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie