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Innovationen anpacken statt Phrasen dreschen

23.03.2007
150 Mikro- und Nanotechnik-Experten diskutieren in Dortmund Anwendungen von Morgen

Über nichts lässt sich soviel Einigkeit erzielen wie über die Notwendigkeit zur Innovation. Aber: Das Ganze muss auch "gemacht werden" - und zwar von Menschen, so das Fazit der gestrigen Veranstaltung "Mit Innovationen abheben - Innovationsmanagement jenseits von Trends um Moden", organisiert vom Hightech-Verband IVAM mit pro Ruhrgebiet e.V., dem dortmund-project und dem Flughafen Dortmund. 150 Vertreter aus Industrie, Wissenschaft und Politik kamen aus ganz Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz zum Flughafen Dortmund, um die Weichen für zukünftige Innovationen in der Mikro- und Nanotechnikbranche zu stellen.

"Innovationsprozesse sind kleinteilige Wühlarbeit - auch gegen Widerstände. Wir brauchen Köpfe, die bereit sind, aktive Veränderungsprozesse anzustoßen", stellte Professor Dr. Bernd Kriegesmann, Vorstandsvorsitzender des Instituts für angewandte Innovationsforschung, in seinem Vortrag klar. Der Ausbruch aus eingeschliffenen Prozessen falle vielen Unternehmen schwer, gerade wenn man sich dafür eine eigene Orientierung am Markt verschaffen muss. Wer neue Anwendungsfelder erschließen will, solle nicht blind auf Marktstudien vertrauen, sondern die Kundenprobleme von Morgen selber herausfinden. Der Schlüssel zur Innovation, so Kriegesmann, seien unternehmerisches Gespür, Kreativität und Mut zum Risiko, gepaart mit zeitlichen und finanziellen Freiräumen.

"Technologie allein ernährt nicht", weiß auch der IVAM-Vorstandsvorsitzende Dr. Frank Bartels. Es gelte, neue Anwendungsfelder für die vielfältig einsetzbaren Mikro- und Nanotechnologieprodukte zu finden, so der Tenor der Teilnehmer, die im Anschluss an den Vortrag das Gespräch zu den anderen Hightech-Anbietern suchten. "Die Veranstaltung hat Denkanstöße gegeben. Vertreter verschiedenster Branchen haben noch bis spät in den Abend diskutiert, was sich aus ihren Produkten herausholen lässt. Wenn daraus echte Innovationen entstehen, hat sich das Event gelohnt," meint Dr. Christine Neuy, Geschäftsführerin des IVAM Fachverbandes für Mikrotechnik.

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Über IVAM:

IVAM ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus den Bereichen Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien. Derzeit sind rund 250 Unternehmen, Institute und Partner aus aller Welt Mitglied bei IVAM. Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittlere Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte, Publikationen und weltweites Networking auf Messen und Veranstaltungen runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

IVAM - Fachverband für Mikrotechnik
Telefon: 0231 / 9742-168
E-Mail: info@ivam.de

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de

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