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Attention, top secret! Konferenz der Verschlüsselungsexperten in Luxemburg

20.03.2007
Online-Shopping, Online-Banking, Online-Steuererklärung ... Immer mehr Transaktionen werden heute über das Internet abgewickelt. Doch wie kann man e-commerce, e-banking und e-government wirklich sicher machen?

Mit welchen Risiken werden Verbraucher, Geschäftsleute und Behörden in Zukunft rechnen müssen - und welche Antworten bietet die Forschung? Hiermit beschäftigt sich die Konferenz "Fast Software Encryption 2007", zu der die Universität Luxemburg in Zusammenarbeit mit der " International Association for Cryptologic Research" und mit der Unterstützung des "Fonds national de Recherche" vom 26. bis 28. März nach Luxemburg lädt. Rund 150 hochkarätige Experten aus der ganzen Welt werden dazu erwartet - Wissenschaftler, aber auch Militärs und Geheimdienstler.

Nicht erst seit Dan Browns Bestseller "The Da Vinci Code" oder "Diabolus" ist die Verschlüsselungstechnik oder Kryptographie eine faszinierende Wissenschaft. "Wir bewegen uns in einem dauernden Spannungsfeld zwischen den Kryptoanalysten, die Verschlüsselungssoftware zu knacken versuchen, und den Kryptographen, die neue, noch sichere Systeme entwickeln", erläutert der Informatikprofessor Jean-Claude Asselborn von der Universität Luxemburg, der die Konferenz gemeinsam mit Prof. Alex Biryukov leitet, ebenfalls Wissenschaftler an der Luxemburger Hochschule. Vor allem für den Finanzsektor sei das Thema hochaktuell, da die Zuverlässigkeit der Finanztransaktionen wesentlich von der Sicherheit der Informationssysteme abhänge.

Die Krytographie ist heute eine Disziplin der Informatik. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen her und bedeutet wörtlich übersetzt "geheimes Schreiben". Ron Rivest, ein berühmter Kryptograph, definierte die Verschlüsselungstechnik als "Kommunikation in Gegenwart von Gegnern". Einst nur für Regierungen und Banken wichtig, ist die Verschlüsselungstechnik heute wichtiger Bestandteil unseres Alltags, denn Internet, Mobiltelefonieren oder Kreditkartenzahlung wären sonst nicht möglich. Die Universität Luxemburg bietet im Übrigen einen Studiengang "Master professionnel en Management de la Sécurité des Systèmes d'Information".

Auf dem Kongress werden die Experten ihre jüngsten Forschungsergebnisse vorstellen und Zukunftslösungen diskutieren. Die Konferenz selbst ist nicht geheim, sondern durchaus öffentlich. Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Ansprechpartner für Interviews:
Prof. Jean-Claude Asselborn: Tel. + 352/46 66 44 - 6224, E-Mail jean-claude.asselborn@uni.lu

Prof. Alex Biryukov: Tel. + 352/46 66 44 - 6793, E-Mail alex.biryukov@uni.lu

Britta Schlüter | idw
Weitere Informationen:
http://fse2007.uni.lu

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