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Kleinste Endoskope für die kleinsten Patienten

12.03.2007
Interdisziplinäres Symposium am UKJ vom 15. bis 17. März widmet sich Endoskopie im Kindesalter

Endoskopische Techniken sind heute aus der Diagnostik und Behandlung vieler Krankheiten nicht mehr wegzudenken. Die inzwischen oft nur noch wenige Millimeter dicken optischen Geräte ermöglichen einen Blick in das Körperinnere, ganz ohne chirurgische Eingriffe.

Obwohl die Techniken und die Geräte in den vergangenen Jahren massiv verbessert wurden, so dass endoskopische Untersuchungen heute viel weniger unangenehm sind als noch vor wenigen Jahren, ist der Einsatz dieser Verfahren bei Kindern nach wie vor eine besondere Herausforderung. Diesem speziellen Einsatzgebiet der Endoskopie im Kindesalter widmet sich ein interdisziplinäres Symposium, das vom 15. bis 17. März am Universitätsklinikum Jena (UKJ) stattfindet.

"Bei Kindern sind die Dimensionen sehr viel kleiner, oft handelt es sich bei unseren kleinen Patienten um Neugeborene oder Säuglinge", erklärt Kinderchirurg Dr. Thorsten Doede. "Wir müssen somit unsere Instrumente und unsere Technik den winzigen Körpern anpassen", ergänzt Prof. Dr. Andreas Stallmach, Leiter der Interdisziplinären Endoskopie am UKJ.

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Kinder, die endoskopisch untersucht werden müssen, leiden oft auch an weiteren Erkrankungen. "Darauf müssen wir ebenso achten wie darauf, dass wir die kleinen Patienten im Gegensatz zu Erwachsenen nur unter einer Vollnarkose untersuchen können", führt Stallmach die Besonderheiten weiter aus. "Einem Baby oder kleinem Kind können wir nicht erklären, dass es jetzt ruhig liegen muss, damit wir mit dem Endoskop etwas erkennen können."

Für die Lösung dieser Probleme haben die Fachdisziplinen, die endoskopische Verfahren nutzen, zum Teil angepasste eigene Techniken entwickelt. Diese werden auf der Jenaer Tagung, an der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Urologen, Gastroenterologen, Unfallchirurgen und Kindermediziner teilnehmen werden, ebenso vorgestellt wie Neuentwicklungen. "Am Donnerstag werden zudem die wichtigsten Techniken in einem praktischen Teil vorgestellt und geübt", so Kinderchirurg Dr. Thorsten Doede.

15. -17. März 2007, Beginn: 8.00 Uhr
Endoskopie im Kindesalter, Kongress und Workshop
Universitätsklinikum Jena
Ansprechpartner:
Dr. Thorsten Doede
Klinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9322701
E-Mail: Thorsten.Doede[at]med.uni-jena.de

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de

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