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19. Deutsche Zeolith-Tagung in Leipzig

08.03.2007
Zum 2. Mal nach 1993 findet die Deutsche Zeolith-Tagung in Leipzig statt. Das wissenschaftliche Programm des internationalen Kongresses behandelt mikroporöse und mesoporöse Materialien, die für technische Prozesse eine große Rolle spielen.

Zeit: 07.03.2007 bis 09.03.2007
Ort: Universität Leipzig Fakultät für Chemie und Mineralogie
Arthur-Hantzsch-Hörsaal Johannisallee 29

Die Fakultäten für Chemie und Mineralogie sowie Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig haben in Zusammenarbeit mit der DECHEMA-Fachsektion Zeolithe (German Zeolite Association) ein hochrangiges Programm mit ausgewiesenen internationalen Experten zusammengestellt. Der Schwerpunkt der Tagung liegt auf den mikroporösen und mesoporösen Materialien, die seit Mitte der 90iger Jahre in vielen technischen Prozessen den Zeolithen nach und nach den Rang ablaufen.

Zeolithe sind natürliche oder synthetische Silikatmaterialien, die auf Grund ihrer porösen Struktur eine besonders große Oberfläche haben. Für viele technische Prozesse spielen sie eine große Rolle, sei es für die Schweröl- und Benzinherstellung, die Trinkwasseraufbereitung und die Aufarbeitung schwerverseuchter Böden im Umweltschutzbereich oder in der Computer- und Elektronikbranche - als Katalysatoren ist ihr Einsatzbereich schier unerschöpflich.

"Ein Blick auf das Tagungsprogramm des Jahres 1993 zeigt den rasanten Wandel auf den Forschungsgebieten der mikro- und mesoporösen Materialien.", erklärt Prof. Dr. Helmut Papp, Direktor des Institutes für Technische Chemie der Universität Leipzig und Organisator der Tagung. "Standen damals noch die Zeolithe mit 98% der Beiträge im Mittelpunkt des Geschehens, so hat sich die Palette mit den meso­porösen Materialien und deren Kohlenstoffabdrücken, den organisch-anorganischen Hybridmaterialien und den metallorganischen Gerüsten um ein Vielfaches vergrößert."

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»Zeolithe

Im wissenschaftlichen Programm der Tagung sollen alle mikroporösen und mesoporösen Materialien behandelt werden, wobei mit den Schwerpunkten Synthese, Charakterisierung und Anwendungen ein vielseitiges Spektrum abgedeckt werden soll. Die Art der Synthese ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie für die Erzielung bestimmtere Porenweiten entscheidend ist. Die Porengröße wiederum wirkt sich auf die katalytischen Eigenschaften aus.

Vier Plenarvorträge bilden den Mittelpunkt der Tagung: Dr. Olga Solcová, aus Prag mit dem Thema: Poröse Materialien - Bestimmung von Textureigenschaften, Prof. Markus Antonietti vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam mit dem Thema: Reaktionen an mesoporösen Nitriden: basische Festkörperkatalyse, Prof. Stefan Kaskel von der TU Dresden über Metallorganische Verbindungen (MOF´s)- Perspektiven und Anwendungen und Prof. Rutger van Santen von der TU Eindhoven über Theoeretische Aspekte der Aktivierung von Zeolithen durch harte und weiche Lewis-Säurezentren. Neben den Plenarvorträgen runden Keynote-Lectures, ein Vortrag des George-Kokotailo-Preisträgers 2006 und Kurzvorträge internationaler Experten runden die wissenschaftliche Veranstaltung ab.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Helmut Papp
Telefon: 0341 235-2405
E-Mail: papp@inc.uni-leipzig.de

| Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de/~inc

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