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124. Chirurgen-Kongress, München

02.03.2007
Neue Erkenntnisse zu Operationstechniken, aktuelle Forschungsergebnisse und die anstehenden Veränderungen im Gesundheitswesen sind die Schwerpunkte des 124. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Unter dem Leitthema "Chirurgie im Systemwandel" finden rund 270 Vortragsveranstaltungen, Symposien und Kurse vom 1. bis 4. Mai 2007 im Internationalen Congress Center ICM München statt. Die Veranstalter erwarten mehr als 6.000 Teilnehmer aus verschiedenen chirurgischen Fachgebieten.

"Chirurgen müssen nicht nur entscheiden, welche Behandlung optimal für den jeweiligen Patienten ist. Angesichts notwendiger Sachzwänge stellt sich auch die Frage, was sinnvoll und angemessen ist", meint DGCH-Präsident Professor Dr. med. Hans-Ulrich Steinau, Bochum, im Vorfeld des Kongresses. So informieren Experten auf der Jahrestagung nicht nur über neueste Techniken und aktuellste Forschungsergebnisse: Themen sind beispielsweise auch Rationalisierungsentwicklungen in der Chirurgie oder die Bedeutung der Rehabilitation als gesundheitsökonomischer Faktor.

Die Tagung thematisiert außerdem gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Auswirkungen in der Chirurgie: Dazu gehört eine zunehmende Anzahl stark übergewichtiger Patienten. Diese haben erhöhte Operationsrisiken wie eine höhere Sterblichkeit, mehr Komplikationen und eine schlechtere Wundheilung. Eine weitere Veranstaltung informiert darüber, wie sich die wachsende Arbeitsbelastung auf die Gesundheit der Pflege- und Operationsteams auswirkt und mit welchen Maßnahmen Kliniken berufsbedingte Erkrankungen ihrer Pflegenden und Ärzte verhindern können.

Während der gesamten Tagung geht es um die Zukunft der Chirurgie in Deutschland. Dazu gehört die strukturierte Weiterbildung, die Förderung des chirurgischen Nachwuchses und eine Tagungs-Premiere: Erstmalig können Teilnehmer live die HDTV-Übertragung einer Operation verfolgen. Der chirurgische Eingriff am Dickdarm erfolgt in der Klinik Essen-Mitte und wird in München von Experten kommentiert. Ein chirurgisches Trainingslabor bietet in München außerdem die Möglichkeit, Techniken zu üben.

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»DGCH »Pflegeberuf

Das wissenschaftliche Programm gestalten neben der DGCH die chirurgischen DGCH-Mitgliedsgesellschaften der Viszeral-, Unfall-, Gefäß-, Kinder-, Herz-, Thorax - und Plastischen Chirurgen sowie Orthopäden. In die Tagung integriert sind außerdem der 9. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Viszeralchirurgie (DGVC), die Fortbildungstage für Pflegeberufe im Operationsdienst des Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) sowie die Unfallmedizinische Tagung des LV Bayern und Sachsen der gewerblichen Berufsgenossenschaften. Am Programm beteiligt sind außerdem die Berufsverbände der Chirurgen und der Orthopäden. Eine Posterpräsentation und eine Industrieausstellung runden das Informationsangebot ab.

Mitglieder der DGCH können am Kongress kostenlos teilnehmen, wenn sie sich am Tagungsschalter in München anmelden oder sich vorab online unter www.chirurgie2007.de registrieren. Nichtmitglieder zahlen für den Tagesausweis zwischen 20 und 125 Euro. Teilnehmer aus den Mitgliedsgesellschaften erhalten Ermäßigungen. Bis zum 30. März 2007 gelten verringerte Teilnahmegebühren. Kontakt für Anmeldungen: MCN Medizinische Congressorganisation Nürnberg AG, Kongressabteilung DGCH, Neuwieder Str. 9, 90411 Nürnberg, Tel.: 0911 393 16 27, Fax: 0911 393 16 55, Ixmeier@mcn-nuernberg.de oder online unter www.chirurgie2007.de.

Anmeldung für Journalisten zur 124. Jahrestagung der DGCH/
Kontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH), Pressestelle
Beate Schweizer, Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart,
Tel.: 0711 8931 295, Fax: 0711 8931 167, Schweizer@medizinkommunikation.org

| idw
Weitere Informationen:
http://www.chirurgie2007.de
http://www.dgch2007.de

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