Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Agrarinformatik: Digitale Globalisierung erreicht kleine Agrarbetriebe

26.02.2007
Tagung zur angewandten Agrarinformatik am 5.-7. März 2007
Universität Hohenheim, Ökozentrum und Biobau, Garbenstr. 28/30, 70599 Stuttgart

Die Dokumentation beginnt auf dem Acker: Verbraucher und Lebensmittelkonzerne fordern zunehmend Informationen bis ins Detail über Erzeugung und Behandlung ihrer Lebensmittel. Auch kleine Agrarunternehmen stehen vor der Herausforderung, zusammen mit ihren Produkten auch umfangreiche Daten an global agierende Lebensmittelkonzerne zu liefern.

Lösungen und Praxisberichte aus Agrar- und Umweltinformatik bietet die Fachtagung "Agrarinformatik im Spannungsfeld zwischen Regionalisierung und globalen Wertschöpfungsketten", zu der die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V. (GIL) Wissenschaftler und Praktiker an der Universität Hohenheim versammelt.

Drei Tage lang stellen Forschung und Industrie die neuesten Ergebnisse aus der Agrarinformatik vor, darunter auch Ergebnisse zu einem besseren Management von Schnittstellen. Nur eine reibungslose Datenübertragung ermöglicht die gemeinsame Qualitätssicherung und garantiert die Rückverfolgbarkeit. Die zunehmende Integration der Wertschöpfungsketten erfordert eine bessere Vernetzung bestehender Softwarelösungen und die Entwicklung von internationalen Standards für Datenformate.

Der Dialog zwischen Wissenschaftlern, Entwicklern und Praktikern fördert die Suche nach neuen Lösungen. Über 50 Vorträge informieren über die neuesten Ergebnisse aus dem Bereich des Daten- und Informationsmanagements. Vortragende aus den Bereichen Handel, Technologie, Verwaltung und Politik diskutieren die Herausforderungen und Chancen der Vernetzung kleinerer Landwirtschaftsunternehmen mit globalen Lebensmittelkonzernen. Zur Eröffnungsveranstaltung am 05. März wird auch Minister Peter Hauk, MdL, Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg, sprechen.

Die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V. (GIL) organisiert ihren jährlichen Gedankenaustausch über aktuelle Fragestelllungen der Agrarinformatik bereits zum vierten Mal in Hohenheim.

Hintergrund

Die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V. (GIL) ist eine wissenschaftliche Gesellschaft zur Förderung der Agrarinformatik. Die Agrarinformatik ist eine angewandte Informatik, die die Gestaltung, Verwendung und Beurteilung von Informationssystemen in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft behandelt. Die Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft e.V. (GIL) versteht sich als Forum für den interdisziplinären Informationsaustausch zwischen den Fachgebieten mit Interesse an Themen der angewandten Informatik und des Informationsmanagements.

Florian Klebs | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hohenheim.de/gil2007

Weitere Berichte zu: Agrarinformatik Ernährungswirtschaft GIL

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht 14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
12.01.2017 | BusinessForum21

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie