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Startschuss für den Europäischen Forschungsrat

13.02.2007
DFG organisiert die offizielle Auftaktkonferenz in Berlin

Mit der Gründung des Europäischen Forschungsrats (ERC) beginnt für die Förderung der Grundlagenforschung in Europa ein neues Zeitalter. Erstmals verfügt der Europäische Forschungsraum über eine eigene Förderagentur, die Forschung in allen Wissenschaftsgebieten allein nach Kriterien der wissenschaftlichen Qualität unterstützt.

Der Startschuss für den ERC fällt in Berlin: Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisiert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 27. bis 28. Februar 2007 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) die offizielle Auftaktveranstaltung. Diese wissenschaftliche Tagung wird eröffnet von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, EU-Forschungskommissar Dr. Janez Poto?nik, dem Präsidenten des ERC, Professor Fotis Kafatos, dem DFG-Präsidenten Professor Matthias Kleiner sowie Dr. Angelika Niebler, Mitglied des Europäischen Parlaments. Die Konferenz wird in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Europäischen Kommission und den in der Allianz zusammengeschlossenen deutschen Wissenschaftsorganisationen durchgeführt.

Rund 280 hochrangige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern werden nach Berlin kommen, um den Start des ERC zu feiern und seine strategischen und programmatischen Ziele zu diskutieren. Zentrale Fragen der zweitägigen Konferenz werden sein: Wie kann der ERC zukünftig als treibende Kraft für innovative Forschung in Europa fungieren? Welchen Beitrag kann er für die Entwicklung einer wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft leisten? Und wie kann er die europäische Forschung im internationalen Kontext erfolgreich positionieren?

Die DFG hat sich in den vergangenen Jahren im Rahmen ihres internationalen Engagements intensiv für die Etablierung des ERC eingesetzt. Die Förderprinzipien der DFG - wissenschaftliche Exzellenz und Auswahl im Wettbewerb durch unabhängige Peers - bestimmen auch die Förderpolitik des ERC. Unverzichtbar für den Erfolg der Arbeit des ERC ist darüber hinaus die fruchtbare Zusammenarbeit des ERC mit den nationalen Förderorganisationen.

Die Europäische Kommission veranstaltet vor Beginn der Tagung am 27. Februar um 12 Uhr in der BBAW eine Pressekonferenz, an der Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan, der EU-Forschungskommissar, die Führung des ERC und der DFG-Präsident teilnehmen.

Nähere Informationen zur Pressekonferenz sowie Ansprechpartner für Fragen zum ERC sind abrufbar unter http://erc.europa.eu.

Ansprechpartner bei der DFG zur ERC-Startkonferenz ist

Dr. Achim Haag
Internationale Angelegenheiten
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Tel.: +49 228 885-2460
E-Mail: Achim.Haag@dfg.de

Dr. Jutta Rateike | idw
Weitere Informationen:
http://erc.europa.eu

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