Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule und Industrie diskutieren neue Technik und Zeitarbeitsmodelle in der Automobilindustrie

17.01.2007
Im Januar erwartet die Fachhochschule Gelsenkirchen erneut Hunderte von Automobilexperten zum siebten internationalen CAR-Symposium in Bochum. Am 23. und 24. Januar 2007 im "RuhrCongress".

Als Autoexperte ist Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer vom Recklinghäuser Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Gelsenkirchen vielen Lesern, Hörern und Fernsehzuschauern bekannt. Sein jährliches "CAR-Symposium", veranstaltet vom hochschuleigenen "Center Automotive Research" (CAR), ist in der Automobilbranche inzwischen genauso bekannt als Branchentreffpunkt zu Jahresbeginn. Im Januar 2006 begrüßte die Konferenz knapp 800 Teilnehmer und es zeichnet sich ab, dass es im Januar 2007 nicht weniger sein werden.

Dieses Mal diskutieren die Teilnehmer über "Flexibilität und Innovation in der Automobilindustrie". "Ein großer Kostenfaktor in der Automobilproduktion ist die Arbeitskraft der Mitarbeiter", so Dudenhöffer, "flexible Arbeitszeiten und Zeitarbeit sollen die geleistete Arbeit an die Auftragslage anpassen und Kosten sparen, etwa weil dann keine Überstundenzuschläge anfallen." Inzwischen, so Dudenhöffer, gebe es Zeit- und Leiharbeiter nicht nur an den Produktionsbändern, sondern auch bei den Ingenieurdienstleistungen.

Innovative Technik ist immer ein Thema. Bei dem kommenden Symposium geht es um Fahrer-Assistenz-Systeme, die etwa älteren Fahrern das unfallfreie Fahren erleichtern sollen, es geht um die immer größere Vielfalt, die es dem Einzelnen erlaubt, sich ein individuell zugeschnittenes Fahrzeug liefern zu lassen, und es geht um neue Antriebe, die die Autos umweltfreundlicher machen sollen. Dazu wird es in der Begleitausstellung, an der sich rund 70 Unternehmen beteiligen, auch das Zukunftsauto "Hydrogen 7" von BMW geben. Das Auto wird kein Benzin, sondern flüssigen Wasserstoff tanken. Aus dem Auspuff kommen dann keine Kohlenstoff-Oxide mehr, sondern nur noch Wasserdampf.

... mehr zu:
»Automobilproduktion »VDO

Weitere Ausstellungsstücke zeigen, wie in den kommenden Jahren der Kunststoff immer mehr die Fahrzeuginnenraumgestaltung übernehmen wird: Materialien, die leichter sind und zugleich verkehrssicher.

Die Hauptredner des Symposiums sind Wolfgang Dehen, Vorsitzender des Bereichsvorstandes bei "Siemens VDO Automotive", Dr. Klaus Draeger, BMW-Vorstandsmitglied für Entwicklung und Einkauf, sowie Hakan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender bei dem Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen MAN. Die Plenarvorträge werden ergänzt durch zehn Informationsgruppen, in denen die Manager von rund 70 Unternehmen neueste Technik- und Managementlösungen in der Automobilproduktion und Zulieferindustrie vorstellen.

Am Vortag der Konferenz führen zwei Besichtigungsprogramme zum Innenraum-Akustik-Testzentrum des Unternehmens "HP Pelzer Group" in Witten und zur Fertigung der Sitzmodule bei "JohnsonControls" in Bochum. Das komplette Veranstaltungsprogramm findet sich im Internet auf Deutsch und Englisch unter www.fh-gelsenkirchen.de/fb11/homepages/CAR/index.htm. Anmelden kann man sich dort auch.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Recklinghäuser Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Fachhochschule Gelsenkirchen, Telefon (02361) 915-409 oder 915-452, Telefax (02361) 915-571, E-Mail ferdinand.dudenhoeffer@fh-gelsenkirchen.de
Um Ihnen als Medienvertreter eine unmittelbare Berichterstattung zu ermöglichen, laden wir Sie herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen:
7. Internationales CAR-Symposium
Mittwoch, 24. Januar 2007, 8:00 bis 17:00 Uhr,
Pressegespräch mit Vorstellung der neuen Billigauto-Studie:
um 10:30 bis ca. 11:00 Uhr, Raum wird ausgeschildert, Ruhr-Congress Bochum, Stadionring 20 in Bochum.
Als Ansprechpartner stehen Ihnen dabei zur Verfügung:
Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Fachhochschule Gelsenkirchen
Wolfgang Dehen, Vorstandsvorsitzender Siemens VDO Automotive
Wir würden uns sehr freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihrer Redaktion begrüßen zu dürfen. Kostenfreie Presse-Akkreditierung unter E-Mail car@fh-gelsenkirchen.de.

Dr. Barbara Laaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-gelsenkirchen.de/
http://www.fh-gelsenkirchen.de/fb11/homepages/CAR/index.htm

Weitere Berichte zu: Automobilproduktion VDO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Beschichtung lässt Muscheln abrutschen

18.08.2017 | Materialwissenschaften

Fettleber produziert Eiweiße, die andere Organe schädigen können

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

18.08.2017 | Geowissenschaften