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Serviceorientierte Architekturen (SOA) in Banken und Versicherungen

12.01.2007
Flexible Gestaltung von Systemen, Umbau historisch gewachsener Anwendungslandschaften, Vereinheitlichung der Datenbasis
5 Kernthemen:
  • Serviceorientierte Architekturen und die spezifischen Herausforderungen für Banken und Versicherungen
  • Change Management in SOA-Projekten
  • Entwicklung von SOA-Standards
  • Implementierungsstrategien für Serviceorientierte Architekturen
  • Unterstützung der Geschäftsprozesse durch die IT
Kaum eine Branche ist so gravierenden Veränderungen ausgesetzt wie der Finanzsektor. Und in kaum einem anderen Sektor sind die Unternehmen derart abhängig von monolithischen Altanwendungen.

Geschäftsmodelle und Produktlebenszyklen in der Finanzwirtschaft ändern sich immer schneller. Das zwingt die Institute, ihre Geschäftsprozesse kurzfristig anzupassen. Die neuen Geschäftsmodelle erfordern die Anbindung bisher unverbundener Systeme. Das kann nur mit der Flexibilisierung der Informationstechnik erreicht werden. Die Zusammenarbeit aber zwischen heterogenen, historisch gewachsenen IT-Systemen ist eine besondere Herausforderung im Finanzsektor. Ein Ansatz, um diese Systeme flexibler zu gestalten, sind SOA.

Die Einführung einer SOA erfordert mehrere Jahre. Dabei wird die Architektur schrittweise für unterschiedliche Geschäftsbereiche und Prozesse eingeführt. Die Durchsetzung dieser Software-Architektur erfordert unbedingt Top-Management-Unterstützung.

SOA werden Plattform unabhängig als Services über das Netz angeboten und sind wiederverwendbar. Anstelle monolithischer Software kann sich ein Finanzinstitut exakt jene Funktionen auswählen, die es für einen bestimmten Geschäftsprozess benötigt. Somit werden die Häuser erstmals in die Lage versetzt, auf die Dynamik des Marktes rasch reagieren zu können.

Fünf Kernanforderungen der Unternehmen haben sich herauskristallisiert: Einbindung in Netzwerke, Flexibilität gegenüber Veränderungen, Offene Standards, Senkung der Komplexität und Wiederverwendbarkeit von Funktionen. Eine effektive SOA muss nicht nur ein Gleichgewicht zwischen Integration und Entkopplung herstellen, sondern auch technische Komponenten definieren, die einem fachlichen Schnitt folgen. Noch wichtiger ist, dass sich die Umsetzung einer SOA aus den geschäftlichen Anforderungen herleiten muss. Der wahre Gegenwert und Nutzen zeigt sich im Wesentlichen darin, dass die IT-Verantwortlichen bei jeder tiefergehenden Änderung nicht immer wieder von vorne anfangen müssen.

Die Konferenz wird die besondere Herausforderung der Finanzwirtschaft im Bereich SOA herausarbeiten und diskutieren.

Datum: 28. februar & 1. März 2007
Tagungshotel: Steigenberger Frankfurt Airport, Frankfurt am Main

Susanne Müller | marcusevans
Weitere Informationen:
http://www.marcusevansde.com/Banken_SOA
http://www.marcusevans.com

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