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Deutsch-chinesische Tagung zur Unternehmensnachfolge in Xi'an

19.12.2006
Das Thema Unternehmensnachfolge in China stand im Mittelpunkt einer Tagung des Deutsch-Chinesischen Mittelstands-Instituts (DCMI) in der chinesischen Stadt Xi'an Anfang Dezember. Über 300 interessierte Gäste waren zu der Veranstaltung gekommen, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung Shanghai gefördert wurde.

Neben namhaften chinesischen Wissenschaftlern wie Prof. Chang und Dr. Gu von der Nordwest-Universität Xi'an gehörten Prof. Dr. Wolfgang Krüger und Dipl.-Betriebswirt (FH) Karsten Glied von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld zu den Hauptreferenten der Tagung.

Experten gehen davon aus, dass die Nachfolgeproblematik in China in den kommenden Jahren erhebliche Dimensionen annehmen wird. Vor diesem Hintergrund hatte das Deutsch-Chinesische Mittelstands-Institut (DCMI) im Dezember deutsche und chinesische Wissenschaftler und Praktiker zu einer landesweiten Tagung in das chinesische Xi'an eingeladen. "Insbesondere aufgrund der früheren Ein-Kind-Politik sind Engpässe im Generationswechsel heute schon absehbar", so Prof. Dr. Wolfgang Krüger, Dekan des Fachbereichs Wirtschaft an der FHM Bielefeld und Professor für Unternehmensnachfolge.

Hinzu käme, dass in den nächsten fünf Jahren bis zu 50% der staatlichen Unternehmen privatisiert werden sollen, so Krüger, wodurch sich ähnliche Fragestellungen ergäben, wie bei der externen Nachfolge in Familienunternehmen. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) stellt sich seit ihrer Gründung aktiv der Frage der Unternehmensnachfolge im Mittelstand und hat unter Leitung von Prof. Krüger auf diesem Gebiet durch Forschung und Beratung in den letzten Jahren ein hohes Maß an Kompetenz gewonnen.

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Während der Diskussionsrunden wurde deutlich, dass das Thema der familiären Unternehmensnachfolge in China vor allem im entwickelten Süden, wo während der 80er Jahre die Welle der Privatisierungen begonnen hatte, in vielen Familienunternehmen bereits akut geworden ist. Im Nordwesten hingegen wird die Nachfolgeproblematik eher noch unterschätzt. Das Interesse an neuen Managementlösungen war deshalb auf Seiten der chinesischen Teilnehmer sehr groß. Die Konrad-Adenauer-Stiftung Shanghai sagte im Hinblick auf den Erfolg der Veranstaltung bereits zu, im nächsten Jahr eine Fortsetzung zu unterstützen.

Das Deutsch-Chinesische Mittelstands-Institut (DCMI), Suzhou, wurde im Jahr 2005 in einer Kooperation zwischen der Universität Suzhou und der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) gegründet. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms "Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland" gefördert. Ziel ist die Aus- und Weiterbildung von internationalen Fach- und Führungskräften im wirtschaftlichen Kontext sowie die aktive Förderung von Existenzgründungen und erfolgreichen Unternehmensnachfolgen.

Über die FHM:

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld qualifiziert gezielt Fach- und Führungskräfte für die mittelständische Wirtschaft. Das Studienkonzept beinhaltet eine kurze Studiendauer, eine hohe Praxisorientierung, kleine Studiengruppen und eine individuelle Betreuung. Das aktuelle Studienangebot umfasst die Bachelor- und Diplomstudiengänge Betriebswirtschaft, Gesundheitswirtschaft, Handwerksmanagement, Informatikmanagement, Medienwirtschaft und Medienkommunikation & Journalismus sowie zahlreiche Master-Studiengänge. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in den Bereichen Wissenschaftliche Weiterbildung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland.

Ansprechpartnerin der FHM:
Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Ravensberger Str. 10 G, 33602 Bielefeld
Vanessa Vieselmeier (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Fon 05 21. 9 66 55-222 / vieselmeier@fhm-mittelstand.de

Vanessa Vieselmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhm-mittelstand.de
http://www.dcmi-suzhou.de

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