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EUROFORUM-Konferenz: Kraftwerke und Kraftwerksbau

01.12.2006
Politische Faktoren bestimmen weiteren Kraftwerksausbau
Durch den geplanten Atomausstieg und die technische Überalterung vieler Kraftwerke fallen bis 2020 fast die Hälfte der aktuellen Stromerzeugungskapazitäten weg und es muss eine Versorgungslücke von 60 Gigawatt geschlossen werden. Bis jetzt sind Neubaukapazitäten von 20.000 Megawatt bekannt. Weitere Kraftwerksinvestitionen machen die Kraftwerksbetreiber allerdings von den politischen Rahmenbedingungen abhängig.

Die aktuellen Diskussionen um die geplante Novelle des Kartellrechts sowie die noch unklaren Kosten für den CO2-Emissionshandel über das Jahr 2012 hinaus, greift die EUROFORUM-Konferenz „Kraftwerke und Kraftwerksbau“ (30. und 31. Januar 2007, Berlin) auf. Die Auswirkungen des geplanten Atomkraftausstiegs auf die Entwicklung der deutschen Kraftwerkslandschaft und die CO2-Bilanz sowie die zunehmende Abhängigkeit von Gasimporten sind weitere Themen. Neben der Rentabilität und Finanzierung von Kraftwerksprojekten wird auch die Frage des Netzanschlusses neuer Anlagen und der Netzausbau erörtert.

Als Vertreter des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit stellt Franzjosef Schafhausen die notwendigen Umstrukturierungen des deutschen Kraftwerk-Parks angesichts der deutschen und europäischen Allokationspläne vor und zeigt die Auswirkungen des CO2-Emissionshandels auf den Kraftwerksbau auf. Unter Berücksichtigung der Energiepreis-Debatte betont Dr. Heinz Baues (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) die Rolle der Kraftwerksplanung für die weitere wirtschaftspolitische Bedeutung des Standort Deutschland. Aus Sicht der Bundesnetzagentur geht Klaus-Peter Schultz auf die Bedingungen des Netzzugangs und des Netzausbaus bei neuen Kraftwerken ein.

Angesichts der Energiepreisentwicklungen und der zunehmenden Bedeutung der CO2-Emissionen ist die richtige Wahl des Brennstoffs bei der Planung eines Kraftwerks entscheidend. Die Vor- und Nachteile von Steinkohle, Gas oder Biomasse ist vor wirtschaftlichen, klima- und außenpolitischen Hintergründen eine wesentliche Rentabilitätsentscheidung. Am Beispiel des Trianel Kraftwerk-Projekts in Hamm-Uentrop erklärt Martin Hector (Trianel Power Kraftwerk Hamm-Uentrop GmbH) die Kriterien für ein neues Steinkohle-Kraftwerk. Weitere Praxisberichte begründen die Entscheidungen für Gas und Biomasse. Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel, erläutert Chancen und Risiken eigener Kraftwerksbau- oder Beteiligungsprojekte und stellt die Kraft-Wärme-Kopplung als ökonomisch und ökologisch sinnvolle Option vor.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.euroforum.de/pr-kraftwerke07

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2005 haben 956 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 40 500 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2005 bei circa 55 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse/kraftwerke07
http://www.euroforum.de/presse

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