Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gastronomen drücken in Bonn die (Hoch-)Schulbank

22.11.2006
Die Lebensmittel-Skandale der vergangenen Monate haben nachhaltig das Vertrauen der Verbraucher erschüttert. Gastronomen wollen und müssen verlorenen Boden zurückgewinnen. Dazu zwingen sie auch die Bestimmungen der Europäischen Union.

Unterstützung erhalten sie von den Lebensmittel-Experten der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Die haben für Ende November zu einer Hygienefortbildung für Bonner Gastronomen eingeladen - über 300 Gastronomen haben sich angemeldet.

"Wir wollen die Eigenverantwortung in der Gastronomie stärken", sagt Professor Dr. Brigitte Petersen vom Institut für Tierwissenschaften der Universität Bonn. Seit Jahren fordert die Europäische Union in diversen Verordnungen und Gesetzen von den Lebensmittelproduzenten, dem Handel und der Gastronomie, alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken für die Verbraucher auszuschließen.

Wie kann der Restaurantbetreiber und der Döner-Verkäufer an der Ecke diesen Forderungen gerecht werden? Das erfahren mehr als 300 Mitarbeiter aus der Gastronomie in der Fortbildung am Mittwoch, 29. November. In dem zweistündigen Kurs werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und praktische Umsetzungsbeispiele für Gastronomie und Großküchen vorgestellt. Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf der Einführung eines Eigenkontrollsystems.

... mehr zu:
»Laboratorium

Egal ob Frittenbude oder Sterne-Restaurant - alle Gastronomen sind per Gesetz verpflichtet, beispielsweise den Warenein- und -ausgang und die Verarbeitung der Lebensmittel zu dokumentieren. Auch die regelmäßige Reinigung und ordnungsgemäße Lagerung müssen kontrollierbar dokumentiert werden. Außerdem ist die jährliche Schulung des Personals in Hygienefragen Pflicht.

Die Erkenntnisse, die die Bonner Wissenschaftler bei der Veranstaltung vorstellen werden, beruhen auf den Ergebnissen eines europaweiten Expertennetzwerks zur Lebensmittelsicherheit und -qualität. Das Expertennetzwerk ist integraler Bestandteil eines von der EU kofinanzierten Projekts zur Regionalförderung mit dem Namen "PromSTAP" (promoting the stable to table approach = vom Stall bis auf den Teller). Organisiert wird die Fortbildung von der Universität Bonn und der Dr. Berns Laboratorium GmbH & Co KG, mit Unterstützung des Amts für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda der Stadt Bonn.

Hinweis für die Redaktionen: Über das Projekt informieren wir die Medien im Rahmen eines

Pressegesprächs
am Mittwoch, 29. November, um 11 Uhr
im Besprechungsraum
des Dekanats der Landwirtschaftlichen Fakultät
Meckenheimer Allee 172, Bonn-Poppelsdorf
Ihre Gesprächspartner werden Prof. Dr. Brigitte Petersen, Universität Bonn, Abteilung Präventives Gesundheitsmanagement, Dr. Martin Hamer, Projektkoordinator PromSTAP, Dr. Georg Berns, Dr. Berns Laboratorium GmbH & Co KG, sowie Dr. Ute Zolondek, Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda, sein.

Um Anmeldung bis zum 27. November 2006 wird gebeten.

Kontakt:
Dr. Birgit Hoegen
Dekanat der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn
Telefon: 0228/73-2297
Telefax: 0228/73-1776
E-Mail: b.hoegen@uni-bonn.de

Dr. Andreas Archut | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bonn.de/

Weitere Berichte zu: Laboratorium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen