Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Behandlungsstrategien bei wiederkehrenden HNO-Tumoren

20.11.2006
HNO-Klinik am UKJ lädt am 24./25. November zur interdisziplinären Tagung zu Krebs im Kopf- und Halsbereich

Operationen gelungen, Tumor entfernt. An diese gute Nachricht schließt sich jedoch nach einiger Zeit manchmal leider auch eine schlechte an: Der Tumor kommt wieder oder hat Metastasen gebildet. Vor diese Situation im Kampf gegen den Krebs werden immer öfter auch HNO-Ärzte gestellt. Zwar können dank verbesserter Therapien Tumoren im Kopf- und Halsbereich heute besser entfernt werden, doch führt dieser Erfolg auch dazu, dass nach der Operation wiederkehrende Krebsgeschwüre oder gestreute Metastasen bekämpft werden müssen.

Mit dieser Entwicklung beschäftigt sich das 11. Jenaer HNO-Onkologie-Symposium zu "Diagnostik und Therapie von Fernmetastasen und Rezidiven", das am 24. und 25. November an der Jenaer Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten stattfindet. "HNO-Ärzte und Mund-, Kiefer-Gesichtschirurgen sehen sich zunehmend mit der Notwendigkeit einer Behandlung von Tumorrezidiven im Kopf-Hals-Bereich und Fernmetastasen dieser Tumoren konfrontiert", erläutert Privatdozent Dr. Sven Koscielny. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie durchgeführt wird, steht daher die Erarbeitung von interdisziplinären Lösungsansätzen für die Diagnostik und Therapie dieser besonderen Probleme.

"Das Auftreten von Rezidiven und Fernmetastasen, für deren Therapie es keine standardisierten Lösungsansätze gibt, stellt für die betreuenden Fach- und Hausärzte eine besondere Situation dar", so Koscielny. "Es ist wichtig, hier mit Blick auf die konkrete Situation individuelle Therapieentscheidung in der Abwägung zwischen Verbesserung des Überlebens, der Linderung von Beschwerden und möglichen Therapiefolgen zu finden." Diese Problematik wird auf der Tagung anhand der Erfahrungen von Experten unterschiedlicher Fachgebiete mit den Kollegen der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie eingeladenen Hausärzten diskutiert.

... mehr zu:
»Diagnostik »Koscielny
24. - 25. November 2006
11. Jenaer HNO-Onkologiesymposium "Diagnostik und Therapie von Fernmetastasen und Rezidiven"

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Universitätsklinikum Jena

Ansprechpartner:
PD Dr. Sven Koscielny
Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/935127
E-Mail: sven.koscielny[at]med.uni-jena.de

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/

Weitere Berichte zu: Diagnostik Koscielny

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften