Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EUROFORUM-Konferenz: Die Novellierung der Verpackungsverordnung

13.11.2006
Private Entsorger bangen um Existenz
Bereits im Oktober 2006 ist der Arbeitsentwurf für eine Novelle der Verpackungsverordnung vorgelegt worden. Spätestens Anfang 2007 wird mit einer Kabinettsentscheidung und einer zügigen Zustimmung im Bundestag und Bundesrat gerechnet. Die Novelle könnte die bisher bestehende Verpackungsmüll-Hoheit der Privaten schwächen und Städte und Gemeinden als Wettbewerber in der Entsorgungswirtschaft stärken.

Den aktuellen Diskussionsstand zur neuen Verpackungsverordnung greift die EUROFORUM-Konferenz „Die Novellierung der Verpackungsversordnung“ (13. und 14. Dezember 2006, Berlin) auf und beleuchtet die unterschiedlichen Positionen zu diesem Thema. Als Vertreter des Bundeskartellamtes erläutert Dr. Thomas Mehler die Auswirkungen der geplanten Trennung von haushaltsnaher und gewerblicher Verpackungsentsorgung auf den Wettbewerb in der Entsorgungswirtschaft und auf die neue Rolle der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger.

Den erneuten Änderungsbedarf der Verpackungsverordnung beschreibt aus Sicht des Bundesumweltministeriums Dr. Thomas Rummler. Ziel des BMU ist es, „die haushaltsnahe Entsorgung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern (zu) sichern, Schlupflöcher für Trittbrettfahrer zu schließen und zugleich die Bedingungen für einen fairen Wettbewerb (zu) verbessern.“ Wegen der zunehmenden Zahl von Unternehmen, die die Entsorgungskosten ihrer Verpackungen den haushaltsnahen Erfassungssystemen überlassen und sich aus dem Dualen System verabschiedet haben, machen nach Ansicht von Politik und Wirtschaft die Änderungen notwendig. Die Positionen der Kommunen sowie der Entsorger erläutern Karin Opphard (VKU – Verbund kommunaler Unternehmen e.V.), Dr. Heike Schiffler (Duales System Deutschland GmbH) sowie Jost Vielhaber (BellandVision GmbH).

Sollte die neue Verordnung Konsumgüteranbietern die Selbstentsorgung ihrer Verkaufsverpackungen untersagen, wird das Ende des Geschäftsmodelle der Selbstentsorger wie BellandVision befürchtet.
Die Argumente der Hersteller und des Handels zur neuen Verpackungsverordnung werden auf der Fachkonferenz ebenfalls vorgestellt. Einen Überblick über die Zukunft der Verpackungsentsorgung und der „Gelben Tonne“ gibt unter anderem Jürgen Jaschke von der ALBA Recycling GmbH.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.euroforum.de/pr-verpackung06

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2005 haben 956 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 40 500 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2005 bei circa 55 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse/verpackung06
http://www.euroforum.de/presse
http://www.euroforum.de/umwelt.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?
28.06.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

nachricht Willkommen an Bord!
28.06.2017 | Helmholtz-Zentrum Geesthacht - Zentrum für Material- und Küstenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Designte Proteine gegen Muskelschwund

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Benzin und Chemikalien aus Pflanzenresten

29.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hochleitfähige Folien ermöglichen großflächige OLED-Beleuchtung

29.06.2017 | Energie und Elektrotechnik