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EUROFORUM-Konferenz: Auswirkungen des SEStEG

09.11.2006
Mehr Handlungsfreiraum für internationale Unternehmen?
Nach langen Ringen hat die Koalition eine Einigung zur Novellierung der Unternehmensteuerreform erreicht. Umstritten bleibt jedoch der Entwurf zum „Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften“ (SEStEG) mit dem das Umwandlungssteuergesetz europäisiert werden soll.

Zur Diskussion stehen die striktere Wegzugsteuer sowie die Übertragung von Verlusten und die Versteuerung stiller Reserven bei grenzüberschreitenden Fusionen.

Die EUROFORUM-Konferenz „Auswirkungen des SEStEG“ (4. und 5. Dezember 2006, Frankfurt/Main) greift die aktuelle Diskussion um die geplante Gesetzgebung für internationale Umstrukturierungen auf. Die Eingriffe des SEStEG in das Einkommensteuergesetz, das Körperschaftsteuergesetz und das Umwandlungssteuergesetz werden von Steuer- und Finanzexperten aus Verwaltung, Unternehmen und Beratung vorgestellt. Wichtige Aspekte sind dabei die künftige Behandlung der Steuerentstrickung und die steuerlichen Auswirkungen des Betriebsvermögentransfers. Die steuerliche Gestaltung von Verschmelzungen, Einbringungen und Spaltungen mit internationalen Bezug werden praxisnah aufgezeigt.

Gert Müller-Gatermann (Bundesministerium der Finanzen) gibt einen Überblick über das neue SEStEG und erläutert die Entstrickung im betrieblichen Bereich, die Anpassung des Umwandlungssteuergesetzes an die Globalisierung, die Maßgeblichkeit sowie den Verlustübergang und einbringungsgeborene Anteile. Die neue Entstrickungskonzeption sowie die Anwendung in der Praxis und noch ausstehende Fallregelungen erläutert Prof. Dr. Harald Schaumburg (Flick Gocke Schaumburg). Die Umwandlung in- und ausländischer Kapitalgesellschaften in Personengesellschaften stellt Dr. Rolf Möhlenbrock (Bundesministerium der Finanzen) vor. Prof. Dr. Guido Förster (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) erläutert die Einbringung von Betrieben in in- und ausländische Kapitalgesellschaften. Neue Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken in der Praxis zeigt Dr. Stefan Köhler (Ernst & Young AG) auf.

Das vollständige Programm finden Sie unter:
www.euroforum.de/pr-sesteg

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2005 haben 956 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 40 500 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2005 bei circa 55 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/presse/sesteg
http://www.euroforum.de/presse

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