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DenkBAR - Das Göttinger Neuroforum zum MitDenken, MitReden, MitStreiten

07.11.2006
Stress - eine reine Nervensache

Im November lädt das DFG Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB) zur vorerst letzten DenkBAR in diesem Jahr ein. Am 14. November 2006 kann ab 20:00 Uhr im Kulturcafé Apex über das Thema "Stress - eine reine Nervensache" diskutiert werden.

Stress ist aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken - die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Stress zu einem der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts erklärt. Längst ist wissenschaftlich belegt, dass lang anhaltender Stress zu Veränderungen unseres Nervensystems führen kann.

o Welche Funktion hatten Stress-Symptome für unsere Vorfahren?

o Was empfinden wir heute als Stress?

o Was ist der Unterschied zwischen positivem und negativem Stress?

o Was läuft bei Stress in unserem Gehirn ab und wie wirkt er langfristig auf unser Gehirn?

Über diese und andere Fragen kann am Dienstag, den 14. November 2006 ab 20:00 Uhr im Apex mit Prof. Gabriele Flügge und Prof. Eberhard Fuchs vom Deutschen Primatenzentrum diskutiert werden.

Wie gewohnt wird mit kurzen Vorträgen der Wissenschaftler gestartet, bevor diese dann im Anschluss mit dem Publikum über das Thema diskutieren. Mit der November-Veranstaltung verabschiedet sich die DenkBAR vorerst in die Winterpause. Weitere Veranstaltungen sind ab März 2007 geplant - ab dann sehr wahrscheinlich mit jeweils drei Ausgaben im Sommer- und Wintersemester.

Die Diskussionsteilnehmer in Kürze

Prof. Gabriele Flügge ist seit 1985 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Primatenzentrum (DPZ). In ihren Forschungsarbeiten konzentriert sie sich vor allem auf die Folgen von chronischem Stress, die Wirkung von Antidepressiva, sowie die Verarbeitung von Botenstoffen im Gehirn. Seit 1992 lehrt sie an der Universität Göttingen im Bereich Psychiatrie mit dem Schwerpunkt Psychopharmakologie und ist außerdem Dozentin im internationalen Master- und Promotionsstudiengang Neurosciences. Sie ist Mitglied des CMPB und erhielt im Juni 2006 eine Professur in der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen.

Prof. Eberhard Fuchs arbeitet seit 1982 am Deutschen Primatenzentrum (DPZ). Nachdem er dort verschiedene Abteilungen als Gruppenleiter geführt hat, ist er seit 2003 Direktor des Labors Klinische Neurobiologie am DPZ. Seine Forschung konzentriert sich auf die neurobiologischen Grundlagen von Stress und depressiven Erkrankungen sowie die Entwicklung von Primatenmodellen zum Studium neurologischer Erkrankungen (z. B. Parkinson'sche Erkrankung oder Multiple Sklerose). Er ist Professor für Tierphysiologie an den Universitäten Karlsruhe und Göttingen, Mitglied des CMPB und Dozent im internationalen Master- und Promotionsstudiengang Neurosciences.

Dr. Kerstin Mauth | idw
Weitere Informationen:
http://www.denkbar.cmpb.de

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