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Hypertonie Kongress: Aktuelle Erkenntnisse zu Bluthochdruck

25.10.2006
Hypertonie 2006
30. Wissenschaftlicher Kongress der Deutschen Hochdruckliga
gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie
und der Schweizer Gesellschaft für Hypertonie
22.-24. November 2006, Dorint Sofitel Bayerpost München

Experten diskutieren aktuelle Erkenntnisse zu Bluthochdruck

Vom 22. bis 24. November 2006 findet der 30. Wissenschaftliche Kongress der Deutschen Hochdruckliga statt. Im Dorint Sofitel Bayerpost München treffen sich Wissenschaftler und Ärzte, um aktuelle Erkenntnisse auf dem Gebiet der Hypertonie zu diskutieren. Schwerpunkte der Tagung sind beispielsweise Auswirkungen des Bluthochdrucks auf Niere, Herz und Gefäße.

Außerdem diskutieren die Teilnehmer über den Einfluss der Gene, über die Chronopathologie der Hypertonie, dem so genannten Biorhythmus sowie über Zusammenhänge von Stress und Bluthochdruck. Es wird eine aktuelle Bewertung der verschiedenen Substanzgruppen zur medikamentösen Behandlung erfolgen, und neue Therapieansätze werden diskutiert. Am 25. November findet im Literaturhaus ein Arzt-Patienten-Forum für Patienten und Interessierte in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk statt.

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Bluthochdruck ist eine Volkskrankheit. Über 20 Millionen Menschen, so weisen die neusten Zahlen für Deutschland aus, sind davon betroffen. Ein zu hoher Blutdruck ist verantwortlich für Schlaganfall und Demenz, Herz- und Nierenschwäche, und andere Organschäden. Da die Erkrankung in ihrer Anfangsphase meist keine Beschwerden verursacht, wird sie häufig sehr spät entdeckt. Knapp die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland sind die Folge eines Bluthochdrucks - das sind mehr als 400.000 Todesfälle jährlich. "Daher ist es wichtig, Bluthochdruck frühzeitig zu erkennen und zu behandeln", betont Professor Dr. med. Martin Middeke, Kongresspräsident und Leiter des Blutdruckinstitutes München im Vorfeld des Kongresses. Für die Manifestation des hohen Blutdrucks spielen genetische Faktoren eine wichtige Rolle, ebenso wie Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und andere Lebensstil-Faktoren. Chronischer Stress ist ein weiterer Risikofaktor. Auf dem Jahreskongress präsentieren Wissenschaftler daher unter anderem aktuelle Studienergebnisse der deutschen STARLET-Studie zu diesem Thema.

Neben den rein medizinischen Programmpunkten wird es auch wieder eine gesundheitspolitische Diskussion am Mittwochmittag, den 22. November, von 12.00-13.00 Uhr geben. Teilnehmen werden unter anderem Frau Kühn-Mengel, MdB und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienten, Professor Dr. med. Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Dr. Helmut Platzer, AOK-Vorsitzender in Bayern, und die Vertreter der wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Eine Industrieausstellung rundet das Informationsangebot ab.

Teilnehmer können sich bei der Kongressorganisation unter www.hypertonie2006.de oder Thieme.congress in Georg Thieme Verlag KG, Rüdigerstr. 14, 70469 Stuttgart, Tel.: 0711 8931 326, Fax: 0711 8931 370, hypertonie2006@thieme.de anmelden. Die Teilnahmegebühren für den gesamten Kongress betragen je nach Zeitpunkt der Anmeldung und Mitgliedschaft zwischen 95,- und 175,- Euro. Tageskarten sind zu 80,- Euro erhältlich. Für Studenten ist die Teilnahme kostenfrei. Weitere Informationen sowie das Vorprogramm sind unter www.hypertonie2006.de abrufbar.

Pressekontakt für Rückfragen:

Pressestelle
Hypertonie 2006
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
D-70451 Stuttgart
Telefon: 0711 89 31-163
Fax: 0711 89 31-566
E-Mail: jakobi@medizinkommunikation.org

| idw
Weitere Informationen:
http://awmf.org

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