Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bürgermeister und Wissenschaftler aus ganz Europa planen die Stadt der Zukunft

23.10.2006
1. Europäischer Kongress der Wissenschaftsstädte

Die erfolgreichsten und innovativsten Strategien der Entwicklung europäischer Städte stehen im Mittelpunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte, der vom 7. bis 9. November 2006 in Magdeburg stattfindet.

Zum ersten Mal kommen dann Oberbürgermeister deutscher und europäischer Städte, Hochschulrektoren aus ganz Europa und Vorstände europäischer Konzerne sowie Politiker zusammen, um einen nachhaltigen Strukturwandel und die innovative Stadtentwicklung in ganz Europa voran zu treiben.

Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird sich ebenfalls in den Kongress einbringen. Vertreter der Universität werden in den Panels und Workshops ihre Vorstellungen der besseren Vernetzung von Wissenschaft, Stadtverwaltung, Wirtschaft und Öffentlichkeit einbringen. Zudem wird der Rektor, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, als Workshopleiter im Gespräch mit Mike de Vries (Geschäftsführer der Kampagne "Deutschland - Land der Ideen") und Erin Walsh (Direktorin Stadtdesign Liverpool) erfragen, welchen Stellenwert Wissenschaft als Alleinstellungsmerkmal für ein innovatives Standortmarketing hat.

Unter den Teilnehmern des Kongresses sind Politiker der EU- und Bundesregierung ebenso wie Vertreter nationaler Landesregierungen bis hin zu denen der regionalen Ebene. Sie debattieren "best-practice-Beispiele" aus ganz Europa zur Nutzung der Wissenschaft für die Entwicklung der "Stadt der Zukunft" gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern, Zukunftsforschern und Repräsentanten wissenschaftlicher und kultureller Institutionen. Zugesagt haben beispielsweise schon der Topmanager Arend Oetker, der zudem Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist, Dr. Ulrich Buller, Vorstandsmitglied der Fraunhofer-Gesellschaft, Edelgard Bulmahn, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, Dr. Henning Scherf, Bürgermeister a.D. Bremen, und Vladimir de Semir, Wissenschaftsbürgermeister von Barcelona.

An den drei Kongresstagen werden in den Panels, in kreativen Workshops und einem entspannten "get together" verschiedene Ansätze der Stadtentwicklung aufgegriffen. So zeigen unter anderem führende Marketingprofis auf, welchen Einfluss Marketingstrategien auf die Zukunftsfähigkeit einer Stadt haben, Finanzexperten stellen kommunale Finanzierungsmodelle vor und Manager formulieren die Erwartungen der Wirtschaft an die "Stadt der Zukunft". Besonders wird sich der Kongress der Wissenschaft widmen und gemeinsam mit den teilnehmenden Entscheidungsträgern diskutieren, wie die Wissenschaft als Innovationsmotor und für einen nachhaltigen Strukturwandel genutzt werden kann.

Beispielhaft dafür wird der deutsche Wettbewerb "Stadt der Wissenschaft" stehen. Beim Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte werden bisherige Preisträger ihre Erfahrungen als "Stadt der Wissenschaft" einbringen und darstellen, wie der Wettbewerb zum kommunalen Innovationsmotor wurde. Daran anknüpfend werden Schlussfolgerungen für weitere Wettbewerbe diskutiert. Darüber hinaus wird sich Braunschweig als "Stadt der Wissenschaft 2007" mit seinen Ideen und Plänen als neuer Preisträger präsentieren.

Der Höhepunkt des Europäischen Kongresses der Wissenschaftsstädte vom 7. bis 9. November 2006 wird die "Magdeburger Erklärung" sein, in der sich die beteiligten europäischen Städte zu "Städten der Wissenschaft" erklären. Gemeinsam werden sie in Magdeburg die nationale und europäische Politik auffordern, die Entwicklung intelligenter "Städte der Zukunft" durch Wissenschaft verstärkt zu fördern.

Offizielle Träger des Kongresses sind die Landeshauptstadt Magdeburg, die Landesregierung von Sachsen-Anhalt und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit dem EU-Projekt "European Science and City - Promoting Scientific Culture in a local level".

Das detaillierte Programm zum Europäischen Kongress der Wissenschaftsstädte ist im Internet unter www.sciencecities.eu zu finden. Dort können sich Journalisten auch online akkreditieren.

Für Fragen und Interviewwünsche steht im Organisationsbüro des Kongresses jederzeit gerne zur Verfügung: Susann Blum, MDKK Mitteldeutsche Kommunikations- und Kongressgesellschaft, Tel.: +49 341 1247 9630, Mobil: +49 162 9097 407, E- Mail: blum@mdkk.de.

PresseTeam | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-magdeburg.de/

Weitere Berichte zu: Stadtentwicklung Stifterverband

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie