Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit

04.10.2006
IX. Kongress für Familienunternehmen stellt mit dem Titel "Die Macht der Haltung" die Rolle Eigentümer geführter Unternehmen in der Politik & Öffentlichkeit in den Mittelpunkt der Veranstaltung

Unter dem Titel "Die Macht der Haltung" startet derzeit ein neues studentisches Team an der Universität Witten/Herdecke (UWH) mit den Vorbereitungen für Europas wichtigsten Kongress für Familienunternehmen, der am 9. & 10. Februar 2007 bereits zum neunten Mal Familienunternehmer aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland zum intensiven Informations- und Meinungsaustausch zusammenbringt. Unterstützt wird das Team von der UWH-Forschungsgesellschaft mbH.

"Ein Ziel der zweitägigen Veranstaltung auf dem Campus der UWH ist es, Familienunternehmer für neue Formen der Öffentlichkeit zu sensibilisieren", so Stephanie Thywissen vom Kongressteam. Damit sei durchaus nicht nur die Medienöffentlichkeit gemeint, sondern z.B. auch die von Banken und Stakeholdern zunehmend eingeforderte Transparenz und Offenlegung.

Dieser Druck beginne allmählich, auf das Selbstverständnis von Familienunternehmen zurück zu wirken. Es drohe die Gefahr, dass Familienunternehmen vielfach unvorbereitet mit der neuen Situation konfrontiert werden und dann nicht mehr genügend Zeit bleibt, Änderungen einzuleiten.

... mehr zu:
»Familienunternehmen

Der Kongress beschäftigt sich daher mit der Frage: Was befähigt insbesondere Familienunternehmer, sich den eingangs beschriebenen Herausforderungen zu stellen und von sich aus den gesellschaftlichen Diskurs stärker als bisher zu bestimmen? "Der IX. Kongress für Familienunternehmen will verführen", ergänzt Malte Herzhoff, Mitglied des Kongressteams: "?und zwar zum Denken, zum Wollen und zum Handeln.

Er will einen Akzent setzen zur besseren Sichtbarkeit von Familienunternehmen in der Gesellschaft." Familienunternehmen bewegten sich in einem Spannungsfeld zwischen Privatheit der Familie und Öffentlichkeit des Unternehmens. Doch allzu oft gestalteten sie ihr Verhältnis zur Öffentlichkeit noch nicht ausreichend aktiv sondern eher reaktiv. Sie verzichteten damit auf eine - auch im Wettbewerb - wichtige strategische Ressource der Wahrnehmbarkeit und Gestaltung.

Gründe für diese Zurückhaltung finden sich viele: Einerseits müssen Familienunternehmen den (Schutz-) Bedürfnissen der Familie und den Anforderungen des Familienkreises gerecht werden. Auf der anderen Seite haben Familienunternehmen den Erfordernissen des Unternehmens im nationalen und globalen Wettbewerb zu entsprechen sowie ihren gesellschaftlichen Beitrag mitzudenken. Die Erhaltung des Familienunternehmens über Generationen wird damit zur Daueraufgabe im Spannungsfeld zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit.

IX. Kongress für Familienunternehmen, c/o UWH Forschungsgesellschaft mbH, Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58455 Witten, Universität Witten/Herdecke, 09./10. Februar 2007

Kontakt und Anmeldung: Malte Herzhoff, Tel: +49 (2302)­ 915 263, Fax: +49 (2302) 915 262; E-Mail: herzhoff@familienunter-kongress.de

Siegrun Pardon | Uni Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

Weitere Berichte zu: Familienunternehmen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling
23.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

nachricht Die Flugerprobung des Airbus A320neo
23.01.2018 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

Die Flugerprobung des Airbus A320neo

23.01.2018 | Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

22.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

23.01.2018 | Physik Astronomie

Neue Formeln zur Erforschung der Altersstruktur nicht-linearer dynamischer Systeme

23.01.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Dreifachblockade am Glioblastom

23.01.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics