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XML-Tage in Berlin 2006 - ein starker Impulsgeber für Innovationen

22.09.2006
Am kommenden Montag, den 25. September 2006, starten die XML-Tage 2006 in Berlin. In Form von Vorträgen, Expertenforen, Tutorials und einer Begleitausstellung dreht sich bis zum 27. September alles um das Thema XML. Mit über 500 angemeldeten Tagesbesuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Politik sind die XML-Tage in Berlin die führende deutschsprachige Konferenz zu XML-Technologien.

XML steht für "Extensible Markup Language" und ist die nächste Generation der Internetsprache HTML. Durch den weitverbreiteten Einsatz des Internets in Geschäftsprozessen ist sie als Standardsprache unverzichtbar geworden. Als Integrationstechnologie ermöglicht XML den problemlosen Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Informationssystemen wie Geschäftsdatenverwaltung oder Content-Management-Systemen. Neue Web-basierte Systeme wie Semantic Web, Web Services oder GRID-Technologien werden auf der Grundlage von XML entwickelt und realisiert.

Die XML-Tage in Berlin 2006 nehmen diese Entwicklung auf und bieten sowohl Entwicklern als auch Anwendern das geeignete Forum, sich umfassend über Trends und Standards auszutauschen. Die Veranstaltung beinhaltet eine Konferenz mit zahlreichen Schwerpunktthemen und wird durch zusätzliche Events ergänzt. Neben dem W3C-Tag, mehreren Tutorials und dem Web 2.0 Infotag findet auch in diesem Jahr wieder das XML-Wirtschaftsforum statt. Themenschwerpunkte des Forums mit Fachvorträgen aus der Unternehmenspraxis sind E-Learning und Unternehmensportale. Neu in diesem Jahr ist das Forum E-Justice, das sich an alle - auch potenzielle - Anwender des elektronischen Rechtsverkehrs in der Justiz wendet.

Konferenz:

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»Konferenztag »W3C »XML

Die Konferenz auf den XML-Tagen in Berlin leistet einen aktiven Beitrag zur Grundlagenforschung und fördert die Weiterentwicklung zahlreicher XML-Anwendungen. Unter dem Vorsitz von Dr. Rainer Eckstein von der Humboldt-Universität zu Berlin und Professor Robert Tolksdorf von der Freien Universität Berlin ist es gelungen, renommierte Wissenschaftler als Auftaktredner für alle drei Konferenztage zu gewinnen.

"What's Wrong with the Semantic Web" fragt Heiner Stuckenschmidt von der Universität Mannheim in seinem Eröffnungsvortrag am ersten Tag der Konferenz. Unter "Semantic Web" werden eine Reihe von Technologien zur Darstellung und Verarbeitung von Wissen im World Wide Web verstanden. Stuckenschmidt spricht darüber, welche Chancen, aber auch Probleme, in bereits entwickelten Technologien stecken. Insbesondere weißt er darauf hin, dass manche der bisher aufgetretenen Probleme nicht nur technisch, sondern auch konzeptionell bedingt sind.

Über die technischen Hintergründe und die Erfahrung mit sogenannten Folksonomy-Systemen referiert Andreas Hotho von der Universität Kassel zu Beginn des zweiten Konferenztages. "Folksonomy", ein Kunstbegriff zusammengesetzt aus englisch "folk" (Leute) und "taxonomy" (Klassifizierung), bedeutet übersetzt soviel wie "Klassifizierung durch die Leute". Gemeint sind damit Systeme, die es den Benutzern einer Wissensdatenbank erlauben, Inhalte selbst mit Schlagwörtern zu versehen. Hotho stellt in seinem Vortrag das soziale Lesezeichenverwaltungssystem BibSonomy vor, das seinen Benutzern den einfachen Aufbau einer gemeinsamen Wissensbasis im Netz möglich macht. Entscheidend dafür ist, "algorithmisch den Aufbau von Strukturen ähnlich dem Semantic Web zu unterstützen, die Methoden aber hinter einer einfachen und für den Benutzer leicht verständlichen Oberfläche zu verbergen".

Ivan Herman vom World Wide Web Consortium (W3C) widmet sich dagegen ganz allgemein Fragen zum Semantic Web. In seiner einleitenden Präsentation am dritten Tag der Konferenz gibt er zunächst einen allgemeinen Überblick über das, was das Semantic Web eigentlich ist. Dabei fokussiert er auf die wichtigsten Problemstellungen und Anwendungsfelder. Sein Ziel ist es, Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu liefern und falschen Vorstellungen vom Semantic Web entgegenzutreten. Zur Veranschaulichung zeigt Herman die Einsatzmöglichkeiten von Semantic-Web-Anwendungen in der realen Welt.

An den ersten beiden Konferenztagen findet im Anschluss an die Auftaktvorträge die Präsentation der eingereichten Beiträge und Poster statt. Aus den zahlreichen Einsendungen hat die Jury 13 Vorträge und 8 Posterpräsentationen ausgewählt. Die Schwerpunkte der Konferenz sind Semantic Web, Web Services und XML und Datenbanken. Das Themenspektrum der vorgestellten Beiträge ist stark auf die Praxis bezogen und reicht von Anwendungen im E-Business über E-Government und E-Health bis hin zu Sprachverarbeitung, Publishing und Content Management. Die Konferenz ist damit ein ideales Forum zum Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse auf dem Gebiet angewandter XML-Technologien.

Weitere Informationen: http://www.xml-clearinghouse.de/ws/XMLT2006/2/

XML-Wirtschaftsforum:

Das XML-Wirtschaftsforum 2006 in Berlin startet mit dem Forum E-Learning und findet am Montag, den 25. September 2006 statt. Unter dem Motto "Betriebliche Weiterbildung für kleine und mittlere Unternehmen" berichten Expertinnen und Experten über erfolgreiche E-Learning-Projekte. Die Vorträge sind praxisorientiert und zeigen auf, dass in einer Zeit, in der man sich das Weltwissen praktisch auf den Schreibtisch "liefern lassen" kann, E-Learning zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor für Unternehmen und Arbeitnehmer geworden ist. Passend dazu informieren in einer kleinen Begleitausstellung sechs Aussteller über Ihre Dienstleistungen und Produkte. Vor Ort vertreten sind die bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH, die Cornelsen Verlag GmbH Co.OHG, die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, FIZ Chemie Berlin, das Institut für technische Weiterbildung (itw) e.V. und die Firma link-lab.

Das ausgesprochene Ziel des Forums E-Learning ist es, die vorhandenen E-Learning-Potenziale in der Hauptstadtregion zu bündeln und alle Interessierten zu einem neuen Netzwerk zusammenzuführen. Dazu findet im Anschluss an die Vorträge ein Open-Space-Forum statt. Dort treffen sich Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zum Interessensaustausch, um möglicherweise erste Kontakte für eine langfristige gemeinsame Projektarbeit zu knüpfen. Konzipiert wurde das Forum vom EU-Projekt "Berlin - Stadt des Wissens" und dem xmlcity:berlin e. V.

Weitere Informationen zum Programm: http://www.xmltage.de/medieninfo/4/

Fortgesetzt wird das XML-Wirtschaftsforum am Dienstag, den 26. September. Zwei Themenschwerpunkte stehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Auswahl: Unternehmensportale und E-Justice. Das Forum Portale trägt dem Umstand Rechnung, dass die Anwendung von Internet-Technologien auf der Basis von XML in Unternehmen bereits eine weite Verbreitung gefunden hat. Mit dem Einsatz unternehmensweiter Portaltechnologien können Unternehmen sowohl ihren Kunden als auch ihren Mitarbeitern interaktive Web-Dienste wie Such-, Anmelde- und Bestellverfahren anbieten, die individuell auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sind. Dadurch werden Geschäftsprozesse transparenter und effizienter gemacht, was direkt zur Kostenoptimierung im Unternehmen beiträgt.

Im Rahmen des Vortragsprogramms werden unter anderem Projekte des Konsortiums PINK (Plattform für intelligente Kollaborationsportale) vorgestellt. PINK ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsprojekt mit Partnern aus der Region Berlin-Brandenburg, das in Zusammenarbeit mit dem xmlcity:berlin e. V. das Vortragsprogramm gestaltet hat.

Weitere Informationen zum Programm: http://www.xml-clearinghouse.de/ws/XMLT2006/medieninfo/6/

Premiere im Rahmen des Wirtschaftsforums feiert in diesem Jahr das Forum E-Justice. Zum Auftakt der Veranstaltung spricht Staatssekretär Lutz Diwell vom Bundesministerium der Justiz. In seinem Statement betont er die Bedeutung des elektronischen Rechtsverkehrs für die Modernisierung des Justizwesens und macht deutlich, dass die Politik diesen Prozess ausdrücklich unterstützt. Anschließend wenden sich die Vortragenden vor allem dem elektronischen Rechtsverkehr in der Praxis zu. Prof. Dr. Thomas Stapperfend vom Finanzgericht des Landes Brandenburg beleuchtet die rechtlichen Grundlagen des elektronischen Rechtsverkehrs. Dirk Ehlert, Präsident des Landgerichts Frankfurt (Oder), bewertet in einer Statusanalyse, inwiefern sich die Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs bereits bewährt hat.

Wie sich der elektronische Rechtsverkehr für die Nutzer in der täglichen Anwendung darstellt, zeigen die weiteren Beiträge. Erörtert werden vor allem Fragen zum Softwareeinsatz aus der Sicht der Kunden der Justiz. Unter anderem stellt Holger Bogs von der AM-Soft IT-Systeme GmbH in einem Rollenspiel mit einer Rechtsanwältin und einem Richter den elektronischen Gerichtsbriefkasten vor, wie er bereits in zahlreichen Gerichten des Landes Brandenburg zum Einsatz kommt. Rechtsanwälte erfahren hier, wie sie Klagen und Schriftsätze rechtssicher in den elektronischen Gerichtsbriefkasten "einwerfen" können. Ebenso aus Kundensicht erläutert Dr. Dominik Gassen von der Bundesnotarkammer das Verfahren der elektronischen Handelregisteranmeldung auf Seiten der Notare.

Das Vortragsprogramm schließt ab mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Elektronischer Rechtsverkehr im Spannungsfeld von Effizienz und Akzeptanz". Es nehmen teil: Helmut Becker, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Ausschusses Informatik und Kommunikation der Bundesrechtsanwaltskammer, Günter Reitz, Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg, Karin Schubert, Bürgermeisterin und Senatorin für Justiz Berlin, Dr. Wolfram Viefhues, Mitglied der Europäischen EDV-Akademie des Rechts EEAR und des Deutschen EDV-Gerichtstag e.V. Die Moderation hat Rainer Thiem, xmlcity:berlin e. V.

Weitere Informationen zum Programm: http://www.xmltage.de/e-justice

Neben dem Besuch der Vorträge auf dem XML-Wirtschaftsforum gibt es auch am zweiten Veranstaltungstag die Möglichkeit, sich in einer Begleitausstellung über Produkte und Innovationen im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnologien zu informieren.

Folgende Aussteller präsentieren ihre Dienstleistungen und Softwareprodukte: Europäische EDV-Akademie des Rechts gGmbH, EsPresto AG, IBM Deutschland GmbH, IQDoQ GmbH, Mentana-Claimsoft AG, neofonie GmbH, PINK (Plattform für intelligente Kollaborationsportale), Projektron GmbH, RA-MICRO Software GmbH, Semtation GmbH, Westernacher & Partner Unternehmensberatung AG.

Zu einem gemeinsamen Stand haben sich die Firmen AM-SoFT IT-Systeme GmbH und bremen online services GmbH & Co. KG (bos) zusammengeschlossen. Sie präsentieren ihr Gemeinschaftsprodukt "erv-d®" Elektronischer Rechtsverkehr in Deutschland.

Die Federführung für die Ausrichtung des XML-Wirtschaftsforums liegt bei Rainer Thiem und Dr. Joachim Quantz vom xmlcity:berlin e.V. Für Thiem, den Vorsitzenden des Vereins xmlcity:berlin, ist die Veranstaltung schon vor Beginn ein Erfolg. "Durch die strategische und branchenorientierte Ausrichtung des Wirtschaftsforums auf die Themen E-Justice, E-Learning und Portale sind wir für Sponsoren und Aussteller noch interessanter geworden. Das zeigen auch die Teilnehmerzahlen - sie sind im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen! Das Format der XML-Tage hat sich nachweisbar bewährt, denn es fördert den intensiven Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft und ist damit ein starker Impulsgeber für Innovationen", so Rainer Thiem.

Zusatzevents:

Im Rahmen des wissenschaftlichen Konferenzprogramms kommt auch das praktische Lernen nicht zu kurz. Dazu werden am zweiten Tag der Konferenz mehrstündige Tutorials mit Übungen angeboten, die sich mit den Sprachen aus der XML-Familie beschäftigen. Um mit XML ausgezeichnete Daten plattformübergreifend austauschen zu können, hat das W3C weitere Standards entwickelt. In den Tutorials werden solche Sprachen behandelt, die es erlauben, auf XML-Daten zuzugreifen (XPath und XQuery), sie umzuwandeln und mit einem HTML-Layout zu versehen (XSLT) oder druckfähige Dateiausgaben zu erzeugen (XSL-FO). Ziel der Tutorials ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer soweit mit der Technologie vertraut zu machen, dass sie Potenziale und Grenzen der Anwendung einschätzen können.

Weitere Informationen: http://www.xmltage.de/tutorials

Der letzte Konferenztag ist dagegen zwei weiteren Zusatzevents vorbehalten. Zum ersten Mal findet in diesem Jahr der Web 2.0 Infotag statt. Web 2.0 bezeichnet eine Reihe von Internetanwendungen, die auf die Interaktivität der Nutzer setzt. Die neuen Angebote bieten den Usern eine Plattform zum Austausch von Videos und Bildern, in elektronischen Tagebüchern und Online-Enzyklopädien können Inhalte selbst eingestellt und bewertet werden und schließlich ermöglichen themenspezifische Kontaktbörsen die Vernetzung Gleichgesinnter in einem nie zuvor gekannten Maßstab. Der Infotag führt in das Thema Web 2.0 ein und beleuchtet praktischen Nutzen und technische Hintergründe von Web 2.0-Anwendungen. Veranstalter sind das XML Clearinghouse für Berlin und Brandenburg und die Freie Universität Berlin.

Weitere Informationen: http://webi.xml-clearinghouse.de

Parallel zum Infotag wird der W3C-Tag 2006 des Deutsch-Österreichischen W3C-Büros veranstaltet. Das World Wide Web Consortium (W3C) ist das Gremium zur Standardisierung und Weiterentwicklung von Sprachen, die das World Wide Web betreffen. Der Thementag findet einmal im Jahr statt, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren, die Arbeit des W3C vorzustellen und eine Plattform für den Dialog zwischen Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In diesem Jahr werden die Nutzung von Web Services zur Systemintegration in der Praxis und die Web-Service-Standards des W3C die Themenschwerpunkte bilden.

Weitere Informationen: http://www.w3c.de/Events/2006/W3C-Tag.html

Die Veranstaltung finanziert sich durch Beiträge von Sponsoren. Hauptsponsor ist die Microsoft Deutschland GmbH.

Teilnahmegebühren:

Die Teilnahme am XML-Wirtschaftsforum ist kostenlos. Abgerundet wird das Programm mit einem Abendempfang am Dienstag, den 26. September 2006. Eine Online-Registrierung im Vorfeld der Veranstaltung ist erforderlich.

Veranstaltungsort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Pressekontakt:
xmlcity:berlin e. V.
Stefan Grill
Rainer Thiem (verantwortlich)
Kleiststraße 23-26
10787 Berlin
fon: +49.30.21001-470
mail: rainer.thiem@xmlcityberlin.de

Stefan Grill | xmlcity:berlin e. V.
Weitere Informationen:
http://www.xmltage.de
http://www.xmltage.de/registrierung

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