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Das größte Problem unserer Zivilisation

19.09.2006
Internationale Experten warnen auf einem Klima-Kongress in Berlin vor katastrophalen Folgen / Al Gore ist per Video dabei

Der immer deutlicher werdende Wandel des globalen Klimas "ist das größte Problem, mit dem unsere Zivilisation je konfrontiert war", sagt Sir David King, wissenschaftlicher Chefberater der britischen Regierung, in einem jetzt veröffentlichten "dringlichen Aufruf". Um katastrophale Folgen der verhängnisvollen Entwicklung abzuwenden, sei jetzt eine kollektive, globale Reaktion erforderlich. Wenn nicht schleunigst konsequent gehandelt werde, so King, "dann wird sich das auf hunderte von Jahren auswirken".

King, der seit vielen Jahren die Eindämmung des Klimawandels zu seiner Hauptaufgabe gemacht hat, wird einer der Starredner auf dem Kongress "Klima im Wandel - Fakten, Folgen, Perspektiven" sein, der am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche in Berlin stattfinden wird. Neben King werden unter anderen der Weltbestsellerautor Tim Flannery aus Australien ("Wir Wettermacher"), der Klimaforscher Mojib Latif und Jiahua Pan vom Research Center for Sustainable Development an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften neueste Ergebnisse aus der Forschung und Wege und Methoden zur Verhinderung eines verhängnisvollen Klimawandels diskutieren.

Antoine-Marie Moustache, Berater im Umweltministerium der Seychellen, will den Teilnehmern des Kongresses die verheerenden Folgen des Klimawandels für das Inselparadies im Pazifischen Ozean aufzeigen.

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Die teilnehmenden Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler, zu denen auch der Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung John Schellnhuber gehört, werden am Schlusstag des Kongresses eine "Berliner Erklärung" verabschieden, die die geeigneten Abwehrmaßnahmen benennt und Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit zu wirksamen Aktionen auffordert.

Auf dem Klimakongress, der vom Energieversorger EnBW Energie Baden-Württemberg AG veranstaltet wird, wird auch Umweltminister Sigmar Gabriel reden. Per Video live zugeschaltet ist der amerikanische Vizepräsident Al Gore. Gore, der seit langem für eine ökologische Orientierung in der Politik steht, hat unlängst in Cannes seinen Klima-Film "An Inconvenient Truth" vorgestellt. Der Film, der derzeit in den USA mit großem Erfolg läuft und in Deutschland im Oktober in die Kinos kommen soll, beschreibt in nüchterner Manier die fatalen Folgen des Klimawandels.

Dr. Kristina Nolte | EnBW
Weitere Informationen:
http://www.enbw.com
http://www.climate-congress.com

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