Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gentechnik in der Landwirtschaft

12.09.2006
Internationale Fachtagung mit öffentlichem Vortrag

Der Experte für Pflanzenzüchtung und Gentechnik, Professor Christian Jung, spricht am Donnerstag, 21. September, um 20 Uhr darüber, wie Nutzpflanzen mit gentechnischen Methoden verbessert werden können. Im Rahmen einer internationalen Pflanzengenetik-Tagung unter Leitung des Kieler Professors Frank Kempken lädt die Christian-Albrechts-Universität zu diesem öffentlichen Vortrag in ihr Zoologisches Museum, Hegewischstraße 3. Der Eintritt ist frei.

"Der Mensch hat sich die Natur nutzbar gemacht, indem er Pflanzen zu seinen Zwecken genetisch verändert hat", sagt Christian Jung. Als einer der weltweit führenden Wissenschaftler im Bereich der molekularen Pflanzenzüchtung erhielt er 2005 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Der öffentliche Abendvortrag ist Teil eines umfassenden viertägigen Fachprogramms, denn Kiel wird vom 20. bis 23. September Treffpunkt von rund 230 Wissenschaftlern aus aller Welt sein. Erstmals organisieren die Deutsche Gesellschaft für Pflanzenzüchtung und die Deutsche Gesellschaft für Genetik hier eine gemeinsame Konferenz, auf der Grundlagenforscher und Pflanzenzüchter ihre Erfahrungen austauschen. In sieben Symposien werden die aktuellen Schwerpunkte der pflanzlichen Genetik und Gentechnik diskutiert: von der Epigenetik – welche die Signale der Zelle erforscht, die Gene ein- oder ausschalten – bis zur Genomik, der Analyse ganzer Genome. Damit das Bewusstsein für diese aktuellen Themen auch in den Schulen Einzug hält, nehmen fünf Biologielehrer aus Realschulen und Gymnasien in Schleswig-Holstein an der Tagung teil.

Umfangreiches Pressematerial zur Konferenz mit Programm, Informationen zu den Referenten und den einzelnen Symposien gibt es im Internet unter: www.uni-kiel.de/Botanik/Kiel2006/gene-kiel.html. Medienvertreter sind auch zur Eröffnungsveranstaltung mit Staatssekretär Jost de Jager am Mittwoch, 20. September, um 13 Uhr, im Hörsaal E62 des Biozentrums, Am Botanischen Garten 1-9, herzlich eingeladen.
... mehr zu:
»Gentechnik »Pflanzenzüchtung

Kontakt:

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Botanisches Institut und Botanischer Garten
Prof. Dr. Frank Kempken, Tel: 0431/880-4274, Fax: 0431/880-4248
E-Mail: fkempken@bot.uni-kiel.de

Susanne Schuck | Uni Kiel
Weitere Informationen:
http://www.uni-kiel.de

Weitere Berichte zu: Gentechnik Pflanzenzüchtung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie