Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Expertentagung zu möglichen Wirkungsmechanismen elektromagnetischer Hochfrequenzfelder

06.09.2006
Universität Rostock ist Gastgeber für Expertentagung zu möglichen Wirkungsmechanismen elektromagnetischer Hochfrequenzfelder

Die Frage, ob und wie hoch frequente elektromagnetische Felder unterhalb der gesetzlich gültigen Grenzwerte auf biologische Systeme wirken können, ist immer noch ungeklärt. Auf einer internationalen Fachtagung werden Experten vom 11. bis 13. September 2006 in Rostock einen Überblick zu bisher bekannten und hypothetischen Wirkungsmechanismen geben und aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema diskutieren. Im Fokus stehen dabei die Effekte von Feldern moderner Kommunikationsgeräte, wie sie zum Beispiel von drahtlosen Telefonen ausgehen.

Etwa fünfzig hochrangige Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachgebieten wurden nach Rostock eingeladen, um Fragen nach möglichen Wirkungsweisen elektromagnetischer Felder auf biologische Systeme zu erörtern. Im Rahmen des dreitägigen Workshops mit dem Titel ''Proposed Mechanisms for the Interaction of RF-Signals with Living Matter'' ("Vorgeschlagene Mechanismen für die Wechselwirkung von Hochfrequenzsignalen mit lebender Materie - Demodulation in biologischen Systemen") werden aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema präsentiert sowie Methoden und Ergebnisse biologischer und theoretischer Studien diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei solche Arbeiten, die spezifische Effekte der Modulation elektromagnetischer Hochfrequenzfelder untersucht haben.

Der Workshop setzt eine Reihe von Veranstaltungen fort, die seit dem Jahr 2000 zu Fragen möglicher biophysikalischer Mechanismen als Erklärung der Wirkung hoch frequenter Felder des Mobilfunks durchgeführt wurden. Nach Beendigung des Workshops in Rostock ist eine zusammenfassende Internet-Dokumentation aller bisherigen Tagungsergebnisse geplant.

Der geschlossene wissenschaftliche Workshop wird von der Forschungsgemeinschaft Funk e.V. und der europäischen Forschungsaktion COST 281 in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Biophysik der Universität Rostock organisiert. Journalisten haben am Mittwoch, dem 13.09. ab 14:00 Uhr die Möglichkeit im Rahmen einer Laborbesichtigung Fragen an die Teilnehmer zu stellen. Anmeldungen dafür sind bis zum 08.09. bei Lutz Haberland unter lutz.haberland@uni-rostock.de oder 0381-498 6027 möglich.

Ein Bericht über den Workshop in Rostock wird kurzfristig unter http://www.fgf.de und http://www.cost281.org veröffentlicht.

Lutz Haberland
Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF, The Research Association for Radio Applications) c/o University of Rostock Biophysics Gertrudenstr. 11a
D-18057 Rostock
Germany
+49 381 498 6027
fax: +49 381 498 6022
lutz.haberland@uni-rostock.de
haberland@fgf.de

Dr.-Ing. Karl-Heinz Kutz | idw
Weitere Informationen:
http://www.fgf.de
http://www.cost281.org

Weitere Berichte zu: Hochfrequenzfelder Wirkungsmechanismus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit