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REACH und das geltende Chemikalienrecht

31.08.2006
Die Europäische Kommission hat im Oktober 2003 den Vorschlag für eine neue EU-Verordnung für Chemikalien vorgelegt und mittlerweile schreiten die Beratungen in den EG-Ratsgremien voran. Nach der geplanten REACH-Verordnung (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) sollen Unternehmen, die einen chemischen Stoff in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder importieren, diesen Stoff in einer zentralen Datenbank registrieren lassen.

Dadurch soll eine verbessere Informationsgrundlage im Bereich von Industriechemikalien geschaffen werden und damit eine wesentliche Verbesserung der Chemikaliensicherheit auf allen Ebenen der Chemikalienverwendung herbeigeführt werden. Zugleich sollen insbesondere auch durch das Zulassungsverfahren innovationsfördernde Anreize zur Substitution besonders gefährlicher Stoffe geschaffen werden. Es ist das erklärte Ziel, Fortschritte im Hinblick auf den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt zu erreichen, ohne dass die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der europäischen Chemieindustrie leidet. Mit REACH werden Alt-Chemikalien erfasst und untersucht, die sich bisher ohne ausreichende Prüfung der Behörden in der "biologischen Umlaufbahn" befinden. In der Vortragsveranstaltung soll über den aktuellen Stand der Diskussion auf EG-Ebene berichtet werden, um Ihnen folgende Fragen zu beantworten:

• Müssen Anwender und Käufer von Chemikalien vor REACH Angst haben?
• Was ändert sich durch REACH?
• Wie können mögliche Nachteile ausgeglichen oder vermieden werden?
• Was ist "Sicherer Umgang"?
• Wie kann ich von REACH als Verwender profitieren?
• Welche Auswirkungen hat REACH auf die Hersteller?
• Wie kann der Chemiestandort Deutschland gestärkt werden?
• Verringert REACH die Zahl der Berufserkrankungen?
Leitung
Dipl.-Chem. Dr. R. Rühl, Arbeitsschutzexperte, Niddatal
Referent
Dr. Susanne Bredendiek-Kämper, Bundesanstalt für Arbeitsschutz, Dortmund
Dr. Volker Soballa, Degussa AG, Düsseldorf
Dr. Heiner Wahl, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund
Dr. Raimund Weiß, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund
Termin Veranst.-Nr.
26.10.06/09:00 - 26.10.06/17:00 W-H050-10-215-6
Ort
Essen, Haus der Technik
Download
Die ausführlichen Inhalte sowie den genauen zeitlichen Ablauf entnehmen Sie bitte unserer Broschüre, die Sie als PDF-Datei für den kostenlosen Acrobat-Reader herunterladen können.

(Bitte beachten Sie, dass im Falle von Abweichungen immer die im Internet angegebenen Daten gültig sind.)

K. Brommann | Haus der Technik e. V.
Weitere Informationen:
http://www.hdt-essen.de

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