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Barrierefreies E-Government - Aktuelle Trends in der Webentwicklung

25.08.2006
Ein freier und unkomplizierter Zugriff auf Informationen im Internet sollte grundsätzlich für jeden möglich sein. Rund acht Prozent der deutschen Bundesbevölkerung haben jedoch ein Handicap, das ihnen den Zugang zu Computer und Internet erschwert. Dass sich Investitionen in ein barrierefreies Internet also lohnen, haben inzwischen nicht nur Bundes- und Landesbehörden sowie Kommunen festgestellt.

Auch in der Industrie ist das Thema längst aktuell, denn Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit sind heute entscheidende Faktoren für erfolgreiche Internet-Aktivitäten. In diesem Zusammenhang befasst sich am 26. Oktober 2006 der 5. Kongress "Barrierefreies E-Government" des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung e.V. in Darmstadt mit den aktuellen Trends in der Webentwicklung.

Da Webseiten heute immer komplexer und dynamischer werden, ist es gerade unter diesem Aspekt besonders wichtig, die Barrierefreiheit von Internetangeboten zu hinterfragen. Auf dem Kongress "Barrierefreies E-Government" vermitteln renommierte Experten den Teilnehmern unter anderem neue Sichtweisen auf vorhandene Inhalte und Interfaces, sie verraten mehr über die Vermeidung von Fehlern bei der Umsetzung von Barrierefreiheit und unterstützen die Teilnehmer bei der Überprüfung von Webseiten auf Barrieren.

Zusätzlich zu den Vorträgen können die Teilnehmer an Workshops teilnehmen und dort unter anderem Internetseiten mit Tools und Hilfsmitteln testen, mehr über barrierefreies PDF erfahren oder sich einen Überblick über die Möglichkeiten von Ajax verschaffen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro. Bei Anmeldung bis zum 4. Oktober gilt hierfür ein besonderer Frühbucherrabatt von 10 Prozent. Mitarbeiter von Hochschulen und Behörden zahlen eine reduzierte Gebühr von 250 Euro, Studenten zahlen 120 Euro. Für Journalisten mit Presseausweis ist eine Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber dennoch erwünscht.

5. Kongress zum Thema "Barrierefreies E-Government"
Zeit: Donnerstag, 26. Oktober 2006, 09.30 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Rundeturmstraße 10, 64283 Darmstadt
Detaillierte Informationen zu den Vorträgen sowie ein elektronisches Anmeldeformular erhalten Sie im Internet unter: http://www.zgdv.de

oder bei

Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt
Telefon : 0 61 51/1 55-1 60
Fax: 0 61 51/1 55-4 40
E-Mail: awf@zgdv.de
Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de
http://www.inigraphics.net

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