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Hochwasser und Hitzeperioden - ein Kongress blickt in die Zukunft: acqua alta 2006

10.08.2006
Alle Prognosen zum Klimawandel weisen darauf hin, dass künftig mehr Stürme auf die Küsten prallen, dass die Wasserstände weiter steigen und zukünftig mit weiteren Hitzeperioden zu rechnen ist. Zahlreiche nationale und internationale Experten beschäftigen sich anlässlich der acqua alta mit Fragen des Klimawandels, des Schutzes vor Hochwasser und dem Management von Natur-Katastrophen.

Die acqua alta findet vom 13. bis 15. September 2006 im CCH-Congress Center Hamburg statt. Sie ist die führende internationale Fachmesse mit Kongress, die die Bereiche Klimafolgen, Hochwasserschutz und Katastrophenmanagement vereint. Zum ersten Mal wird diese bedeutende Kongressmesse in Norddeutschland veranstaltet.

Die acqua alta steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung.

Oder, Rhein, Elbe, Donau - die Hochwasser der letzten Jahre haben sich in das Gedächtnis der Anrainer eingeprägt. In immer kürzeren Abständen kommt es zu Überschwemmungen. Präzise Vorhersagen und Hochwasserschutzmaßnahmen sind notwendiger denn je.

"Allein in den vergangenen zehn Jahren hatten wir in Deutschland sechs so genannte Jahrhundertfluten", sagt der Klimaforscher Professor Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Der Meteorologe erwartet, dass es angesichts des Klimawandels auch in Deutschland mehr als bisher zu Fluten, aber auch längeren Trockenperioden kommt. Nach Ansicht des Wissenschaftlers ist der Klimawandel längst keine Zukunftsmusik mehr; er findet bereits hier und heute statt. Über den Klimawandel und die damit verbundenen Wetterextreme referiert Professor Mojib Latif am ersten Kongresstag der acqua alta.

Andrea Heyden | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.acqua-alta.de

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