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EUROFORUM-Konferenz: „Auswirkungen des SEStEG“

24.07.2006
Macht SEStEG den Standort Deutschland attraktiver?
Mit dem Entwurf zum „Gesetz über die steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften“ (SEStEG) beabsichtigt der Gesetzgeber eine Anpassung der nationalen steuerlichen Vorschriften zur Umstrukturierung von Unternehmen an die gesellschaftsrechtlichen und steuerlichen Entwicklungen im europäischen Recht. Das Ziel, Steuerhemmnisse für die immer wichtiger werdenden grenzüberschreitenden Umstrukturierung von Unternehmen abzubauen und damit die Attraktivität des Investitionsstandorts Deutschland zu erhöhen, sehen Steuer- und Wirtschaftsexperten kritisch. Vor allem die Wegzugbesteuerung und der Wegfall der Verlustverrechnung sind strittig.

Die EUROFORUM-Konferenz „Auswirkungen des SEStEG“ (28. und 29. September 2006, Frankfurt/Main) greift die aktuelle Diskussion um die geplante Gesetzgebung für internationale Umstrukturierungen auf. Die Eingriffe des SEStEG auf das Einkommenssteuergesetz, das Körperschaftssteuergesetz und das Umwandlungssteuergesetz werden von Steuer- und Finanzexperten aus Verwaltung, Unternehmen und Beratung vorgestellt. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die künftige Behandlung der Steuerentstrickung und die steuerlichen Auswirkungen des Betriebsvermögentransfers. Die steuerliche Gestaltung von Verschmelzungen, Einbringungen und Spaltungen mit internationalen Bezug werden praxisnah aufgezeigt.

Gert Müller-Gatermann (Bundesministerium der Finanzen) gibt einen Überblick über das neue SEStEG und erläutert die Wegzugbesteuerung, die Entstrickung im betrieblichen Bereich sowie die Anpassung des Umwandlungssteuergesetzes an die Globalisierung, die Maßgeblichkeit, den Verlustübergang und einbringungsgeborene Anteile. Die neue Entstrickungskonzeption sowie die Anwendung in der Praxis und noch ausstehende Fallregelungen erläutert Prof. Dr. Harald Schaumburg (Flick Gocke Schaumburg). Die Gestaltung grenzüberschreitender Umwandlungen sowie Anwendungsregelungen und Folgeänderungen im KStG erläutert Anita Kiontke (Bundesministerium der Finanzen). Die Umwandlung in- und ausländischer Kapitalgesellschaften in Personengesellschaften stellt Dr. Ralf Möhlenbrock (Bundesministerium der Finanzen) vor. Prof. Dr. Guido Förster (Heinrich-Heine-Universität) erläutert die Einbringung von Betrieben in in- und ausländische Kapitalgesellschaften. Neue Gestaltungsmöglichkeiten und Risiken in der Praxis zeigt Dr. Stefan Köhler (Ernst & Young AG) auf.

Das vollständige Programm finden Sie unter: http://www.euroforum.de/pr-sesteg

Weitere Informationen:
Dr. phil. Nadja Thomas
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com

EUROFORUM Deutschland GmbH

EUROFORUM Deutschland GmbH, gegründet 1990, ist eines der führenden Unternehmen für Konferenzen, Seminare, Jahrestagungen und schriftliche Management-Lehrgänge. Seit 1993 ist EUROFORUM Deutschland GmbH Exklusiv-Partner für Handelsblatt-Veranstaltungen, seit 2003 ebenfalls Kooperationspartner für Konferenzen der WirtschaftsWoche. 2005 haben 956 Veranstaltungen in über 30 Themengebieten stattgefunden. Rund 40 500 Teilnehmer besuchten im vergangenen Jahr unsere Veranstaltungen. Der Umsatz lag 2005 bei circa 55 Millionen Euro.

Dr. phil. Nadja Thomas | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.de/pr-sesteg
http://www.euroforum.de/presse/sesteg
http://www.euroforum.de/presse

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